Element 68Element 45Element 44Element 63Element 64Element 43Element 41Element 46Element 47Element 69Element 76Element 62Element 61Element 81Element 82Element 50Element 52Element 79Element 79Element 7Element 8Element 73Element 74Element 17Element 16Element 75Element 13Element 12Element 14Element 15Element 31Element 32Element 59Element 58Element 71Element 70Element 88Element 88Element 56Element 57Element 54Element 55Element 18Element 20Element 23Element 65Element 21Element 22iconsiconsElement 83iconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsElement 84iconsiconsElement 36Element 35Element 1Element 27Element 28Element 30Element 29Element 24Element 25Element 2Element 1Element 66
Platform Governance im Superwahljahr 2021

Platform Governance im Superwahljahr 2021

Am 26. September 2021 fand eine Bundestagswahl statt. Im Vorfeld dieser Wahlen stand Deutschland im Fokus all jener, die sich dafür interessieren, wie Plattformen die Online-Kommunikation regulieren und wie Plattformen reguliert werden.
 
Vier Phänomene haben an Dynamik gewonnen:
  1. zunehmender Populismus und Polarisierung, insbesondere im Kontext der coronabedingten Rekonfiguration öffentlicher Kommunikationsräume,
  2. das langsame Roll-Back der (coronabedingten) verstärkten Automatisierung von Inhaltskontrolle auf Social-Media-Plattformen,
  3. das Aufkommen neuer Dynamiken und Foren politischer Kommunikation ("Dark Social", private Kommunikationsnetzwerke) und
  4. die Anwendung zweier neuer (bzw. überarbeiteter) Gesetze: das überarbeitete Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) und der Medienstaatsvertrag (MStV).
Dies geschah zu einer Zeit, in der die Europäische Kommission den Vorschlag für den Digital Services Act (DSA), den Digital Markets Act (DMA), prüfte und der US-Kongress die Reform des Sec. 230 CDA in Angriff nahm.
  
Das HBI verfügt über Expertise in der Analyse der rechtlichen Dimensionen der Sicherstellung der Authentizität und Integrität von Prozessen der gesellschaftlichen Selbstbestimmung wie Wahlen, auch durch algorithmisch mitgestaltete und beeinflusste automatisierte Kommunikationsprozesse.
 
Für die Bundestagswahl 2021 hat ein von PD Dr. Matthias C. Kettemann geleitetes Team Echtzeitdaten darüber gesammelt, wie Plattformen Online-Kommunikation regeln, wie Gesetze und lokale Standards interagieren und wie sich die Praktiken der Plattformen im Schatten der EU-Regulierung in der aufgeheizten Atmosphäre des Vorfelds der Bundestagswahl verändern.

Ergebnisse

Eine Artikel-Serie auf unserem Blog begleitete die Recherchen und informierte laufend über deren Ergebnisse.

Foto: Mika Baumeister / unsplash
mehr anzeigen

Projektbeschreibung

folgt

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2021-2021

Forschungsprogramm:
FP2 - Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen

Drittmittelgeber

reset.tech

Kooperationspartner

Ansprechpartner

Prof. Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)
Senior Researcher "Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen"

Prof. Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 36
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

E-Mail senden

VIELLEICHT INTERESSIEREN SIE AUCH FOLGENDE THEMEN?

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

NEWSLETTER ABONNIEREN!