Element 68Element 45Element 44Element 63Element 64Element 43Element 41Element 46Element 47Element 69Element 76Element 62Element 61Element 81Element 82Element 50Element 52Element 79Element 79Element 7Element 8Element 73Element 74Element 17Element 16Element 75Element 13Element 12Element 14Element 15Element 31Element 32Element 59Element 58Element 71Element 70Element 88Element 88Element 56Element 57Element 54Element 55Element 18Element 20Element 23Element 65Element 21Element 22iconsiconsElement 83iconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsElement 84iconsiconsElement 36Element 35Element 1Element 27Element 28Element 30Element 29Element 24Element 25Element 2Element 1Element 66
Siegfried Lenz: Der Schriftsteller als Medienarbeiter

Siegfried Lenz: Der Schriftsteller als Medienarbeiter

Der Schriftsteller Siegfried Lenz war dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in vielerlei Weise verbunden. Teilweise war er beratend und redaktionell für den Rundfunk tätig, vor allem aber schrieb er seit Ende des Zweiten Weltkriegs als Autor zahlreiche Texte für den Rundfunk und wirkte an vielen Produktionen mit. Für Lenz wurde der Rundfunk eine Institution, die ihm wichtige Einkünfte bescherte, aber auch ein Medium, das ihm neue technisch-künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten bot. Diese „Medienarbeit“ stellt damit einen zentralen Teil seines Werks dar, der in der Forschung bislang nur unzureichend aufgearbeitet wurde. Das Projekt verfolgt daher das Ziel, die Rundfunkarbeiten von Siegfried Lenz umfassend und systematisch zu erheben und anhand dieses Autors eine exemplarische Fallstudie zur Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für das Zusammenspiel von Schriftsteller und Rundfunk zu erstellen.
mehr anzeigen

Projektbeschreibung

Zwei Bereiche sind im Zusammenhang von „Schriftsteller und Medien“ bislang nicht systematisch aufgearbeitet worden:
  • Zum einen ist das Rundfunkwerk von Siegfried Lenz als Teil einer Werkbiographie noch nicht vollständig bekannt und in der Forschung allenfalls in Ansätzen untersucht worden.
  • Zum anderen wurde die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – und hier besonders des „Haussenders“ des in Hamburg lebenden Autors: der Norddeutsche Rundfunk (NDR) – als entscheidender Akteur im „Literaturbetrieb“ bislang nicht analysiert und dessen vielfältige Aufgaben in den Public-Value-Bereichen des kulturellen Lebens und des kulturellen Erbes nicht aufgezeigt.
Mit der Untersuchung sollen folgende Fragen beantworten werden:
  • Welchen Umfang hat das schriftstellerische Schaffen von Siegfried Lenz für den Rundfunk?
  • Welche Qualität haben die verschiedenen Formen der Mitarbeit dieses Autors und welche Rolle spielen diese für eine Werkbiographie von Siegfried Lenz?
  • Welche Akteursrolle hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Produktion und Distribution von literarischen Texten und welche Aufgaben übernimmt er in einem diversifizierten Literaturbetrieb?
Durch den Tod von Siegfried Lenz 2014 und die Ordnung des schriftstellerischen Nachlasses durch die Siegfried-Lenz-Stiftung und das Deutsche Literaturarchiv in Marbach am Neckar ergibt sich eine neue Ausgangssituation der Dokumentenrecherche für diese Fragen. Neben der Auswertung des Nachlassbestandes und den entsprechenden Überlieferungen in den ARD-Rundfunkarchiven verfolgt das Projekt das Ziel, eine exemplarische Fallstudie zur Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für das Zusammenspiel von Schriftstellern und Rundfunk zu erstellen. Das Projekt soll Vorbildfunktion für ähnliche Studien haben.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2019-2020

Forschungsprogramm:
FP3 - Wissen für die Mediengesellschaft

Drittmittelgeber

Norddeutscher Rundfunk (NDR)

Ansprechpartner

Dr. Hans-Ulrich Wagner
Senior Researcher Forschungsstelle Mediengeschichte

Dr. Hans-Ulrich Wagner

Forschungsstelle Mediengeschichte
Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 428 38 - 32 02
Fax +49 (0)40 428 38 - 35 53
mobile: upon request at +49 (0)40 450 217 - 0

E-Mail senden

VIELLEICHT INTERESSIEREN SIE AUCH FOLGENDE THEMEN?

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

NEWSLETTER ABONNIEREN!