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Soziale Medien und vernetzte Öffentlichkeiten

Soziale Medien und vernetzte Öffentlichkeiten

Die digitalen vernetzten Medien tragen zu einem tiefgreifenden Strukturwandel von Öffentlichkeit bei. Plattformen wie YouTube und Wikipedia, Facebook, Twitter oder Blogs senken die Hürden, Informationen aller Art zugänglich zu machen und sich mit anderen Menschen zu vernetzen. Professionelle Kommunikatoren, z. B. im Journalismus, in der Politik oder in der Öffentlichkeitsarbeit, müssen sich auf diesen Medienwandel genauso einstellen wie Privatpersonen, die Aspekte ihres persönlichen Alltags mit ihrem erweiterten sozialen Netzwerk teilen wollen. Die entstehenden Kommunikationsräume weisen eine eigene „Architektur” auf, die starken Einfluss auf die Verbreitung und Kontrolle von Informationen und Wissen hat. Zugleich verändert sich unser Verständnis der Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre. Der Verheißung, jeder könne mit Hilfe der digitalen vernetzten Medien an der Gesellschaft und ihrer Gestaltung teilhaben, steht die Beobachtung entgegen, dass sich Machtunterschiede nur verschieben oder sogar noch verstärken.
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Projektbeschreibung

Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um ein abgrenzbares Forschungsvorhaben mit eng umrissener Forschungsfrage, Methode und Befundlage. Vielmehr widmen sich die hier zusammen gefassten Publikationen und Vorträge unterschiedlichen Facetten des Themas “Soziale Medien und vernetzte Öffentlichkeiten”. Teilweise gehen sie dazu stark in die Tiefe, teilweise ist ihr Ziel hingegen vorrangig, wissenschaftliche Erkenntnisse im Sinne des Wissenstransfers in die Gesellschaft hinein möglichst verständlich zusammen zu fassen.
Die hier zusammen gefassten Aktivitäten eint allerdings die grundlegende theoretische Orientierung an praxistheoretischen und techniksoziologischen Überlegungen. Zum einen folgt daraus, auch bei der Analyse digitaler Kommunikation immer die Verschränkung von individuellem Handeln und gesellschaftlichen Strukturen im Blick zu behalten. Zum anderen gilt ein Schwerpunkt der Analysen den (software-)technischen Grundlagen der digitalen Medien, die die Nutzungspraktiken sozialer Medien und die Gestalt vernetzter Öffentlichkeiten maßgeblich prägen, selbst aber immer auch Resultat sozialen und kommunikativen Handelns sind.
Das Projekt „Soziale Medien und vernetzte Öffentlichkeiten“ bündelt zahlreiche Publikations- und Vortragsaktivitäten zu diesem Thema.
 

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2013-2016

Forschungsprogramm:
FP2 - Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen

Drittmittelgeber

Kooperationspartner

Ansprechpartner

Dr. Jan-Hinrik Schmidt
Senior Researcher digitale interaktive Medien & politische Kommunikation

Dr. Jan-Hinrik Schmidt

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17-83
Fax +49 (0)40 45 02 17-77

j.schmidt@hans-bredow-institut.de

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