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Regeldurchsetzung im Kontext von community-involvierten Social-Media-Plattformen – User Courts und andere Beteiligungsformate als stabilisierende Momente des “Ownerships”

Regeldurchsetzung im Kontext von community-involvierten Social-Media-Plattformen – User Courts und andere Beteiligungsformate als stabilisierende Momente des “Ownerships”

Eine enge Community und eine erhöhte Identifikation mit der Plattform fördert häufig Mechanismen, in denen Communities die Regeln, die von den Plattformen kommen, aktiv übernehmen und mit durchsetzen (“Ownership”). In diesem Projekt soll das Verhältnis von Identifikation mit der Plattform, Communitybeteiligung und der Durchsetzung von Regeln erforscht werden. Dabei soll die Perspektive der Plattformen, besonders der kleinen und Nischenplattformen und ihrer Communitybereiche, miteinbezogen werden. Beispielhaft werden User:innengerichte aus den 00er Jahren des Internets, aber auch das Wikipedia Schiedsgericht untersucht.

Forschungsfragen:
  • Welche Arten der Identifikation und Beteiligung von Communities gibt es und inwiefern unterstützen sie die Entwicklung und Durchsetzung von Regelbildung?
  • Welche Rolle spielt dabei Ownership? Wie ist dies zu beschreiben?
  • Welche Form von Entscheidungsstrukturen über Regelbildung gibt es (z. B. User:innengerichte), wie sehen sie aus, wie “demokratisch” sind sie?
Befragt werden sollen jene Plattformen, zu denen bereits im Projekt Platform Governance im Superwahljahr 2021 Kontakt aufgebaut wurde. Im Zentrum steht dabei die Wirkungsentfaltung ihrer Community-Arbeit in Bezug auf “Ownership”. Diese Art des “Ownerships” wird als eine Identifikation beschrieben; die Studie möchte diesen Begriff mit den Angeboten zur Communitybeteiligung zusammenbringen und qualitativ erheben. So gibt es eine Vielzahl von Beteiligungsformaten, wie User:innengerichte, “Superuserstatus”, vertrauensvolle Hinweisgeber:innen (“trusted Flagger”) und Schiedsgerichte, die Beteiligung ermöglichen.
  • Inwiefern fördern diese vor-institutionellen Formen eine hohe Identifikation und Engagement mit der Plattform selbst?
  • Unterstützen sie die Normdurchsetzung oder erzeugen sie Dissens zu bestehenden Communityregeln der Plattform?
  • Inwiefern stabilisieren sie die Momente der Identifikation und des “Ownerships” einer Plattform?
  • Wann und wie ist der Regelzusammenhang mit den (privat-unternehmerischen) Plattformen bindend?
  • Wie relevant ist die Zusammenarbeit mit der Plattform selbst?
Die Beantwortung dieser Fragen soll einen ersten Überblick über die Entwicklung von Ownership auf community-involvierten Social Media Plattformen geben und so auch neue Perspektiven in die bestehende Forschung über Communities einbringen.
 
Die Studie soll dazu beitragen, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Nischenkommunikationsräumen und weiteren alternativen digitalen und öffentlichen Räumen als Experimentierfeldern einer demokratisch-orientierten Praxis zu fördern.

Bild: Engraving of Gilbert and Sullivan's Trial by Jury.
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Projektbeschreibung

Ergebnisse folgen.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2022-2022

Forschungsprogramm:
FP2 - Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen

Drittmittelgeber

Seed Money

Kooperationspartner

Studentische Mitarbeiterinnen: Lena Hinrichs und Vivienne Gold

Ansprechpartner

Dipl.-Päd. Christina Dinar, M. A.
Junior Researcher Plattform Governance

Dipl.-Päd. Christina Dinar, M. A.

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 450 21 7-0

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