Element 68Element 45Element 44Element 63Element 64Element 43Element 41Element 46Element 47Element 69Element 76Element 62Element 61Element 81Element 82Element 50Element 52Element 79Element 79Element 7Element 8Element 73Element 74Element 17Element 16Element 75Element 13Element 12Element 14Element 15Element 31Element 32Element 59Element 58Element 71Element 70Element 88Element 88Element 56Element 57Element 54Element 55Element 18Element 20Element 23Element 65Element 21Element 22iconsiconsElement 83iconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsElement 84iconsiconsElement 36Element 35Element 1Element 27Element 28Element 30Element 29Element 24Element 25Element 2Element 1Element 66
30.
März 2021

Plattformen, Infrastrukturen und Gemeinwohl: Digitale Technologien für gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Digitale Infrastrukturen und die Plattformen, die auf ihnen betrieben werden, sind fest in privatwirtschaftlicher Hand. Bis auf wenige Ausnahmefälle handelt es sich dabei um marktbeherrschende Unternehmen wie Google oder Amazon. Techniksoziologe Jan-Hendrik Passoth geht den Folgen dieser Dominanz für Wettbewerb und Wahlfreiheit, vor allem aber für Demokratie und Zivilgesellschaft nach. Der Online-Vortrag wird in der Reihe Leibniz Media Lectures im Rahmen des Teilinstituts Hamburg des Forschungsinstituts gesellschaftlicher Zusammenhalt gehalten. 

Uhrzeit 

16:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung

Die Veranstaltung findet online auf Zoom statt. Die Einwahldaten werden nach Anmeldung kurz vor Veranstaltungsbeginn mit­geteilt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zum Vortrag

Digitale Infrastrukturen und die Plattformen, die auf ihnen betrieben werden, sind fest in privatwirtschaftlicher Hand. Bis auf wenige Ausnahmefälle handelt es sich dabei um marktbeherrschende Unternehmen wie Google oder Amazon, immer häufiger auch um neue, ebenso dominierend auftretende chinesische Konkurrenz wie Baidu oder Tencent. Die Folgen dieser Dominanz für Wettbewerb und Wahlfreiheit, vor allem aber für Demokratie und Zivilgesellschaft sind in den letzten Jahren ausführlich diskutiert worden und insbesondere in Europa werden mit Initiativen wie dem Digital Services Act und dem Digital Markets Act regulative, mit dem gerade vorgestellten Digital Compass 2030 auch strategische Maßnahmen ergriffen. Ihr Fokus liegt aber vor allem auf einer Kombination von Regulierung und Industriepolitik – oder auf den Punkt gebracht: auf Schutz, Strafe und Subvention. Der Vortrag befasst sich ausgehend von dieser Beobachtung mit der Frage, wie sich darüber hinaus Alternativen zu digitalen Infrastrukturen fördern und stärken lassen, die an Gemeinwohl, den europäischen Grundrechten und demokratischen Werten und Verfahren orientiert sind.

Zur Person

Jan-Hendrik Passoth ist Professor für Techniksoziologie und Science & Technology Studies an der European New School of Digital Studies an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Er arbeitet über die Rolle digitaler Infrastrukturen für Demokratie und Politik, über Softwareentwicklung als verantwortliche soziale Praxis und über die Möglichkeiten der Intervention in und Kritik an Digitalisierungsprojekten durch kritisches Design.

Infos zur Veranstaltung

Ansprechpartner

Annika Höft, M.Sc.
Forschungstransfer und Veranstaltungsplanung

Annika Höft, M.Sc.

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 45 02 17 50
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

E-Mail senden

VIELLEICHT INTERESSIEREN SIE AUCH FOLGENDE THEMEN?

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

NEWSLETTER ABONNIEREN!