Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut

Aktuelles

Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut

türkises Puzzlespiel mit einem fehlenden Teil
Meldung Bis 30.8. bewerben!

Postdoctoral Researcher (m/w/d) in der Kommunikationswissenschaft

Wir suchen zum 1. Oktober oder später eine*n Postdoctoral Researcher (m/w/d) in der Kommunikationswissenschaft. Die Post-Doc-Position ist der Forschungsgruppe Mediennutzung und gesellschaftliche Auswirkungen (MUSE) angesiedelt. Die Forschungsgruppe untersucht, wie Menschen digitale Nachrichten und andere informationsbezogene Inhalte nutzen, wie sich diese Praktiken wandeln und welche Folgen dies hat.

Julia Behre vor einem Bücherregal in der Bibliothek des HBI.
Meldung Julia Behre im NDR

Warum immer mehr Menschen Nachrichten vermeiden

Warum meiden immer mehr Menschen Nachrichten, obwohl sie sich grundsätzlich für das Weltgeschehen interessieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich der NDR Info Beitrag vom 19. Juli 2026. Julia Behre forscht am HBI zur Mediennutzung in digitalen Medienumgebungen und ordnet das Phänomen der Nachrichtenvermeidung wissenschaftlich ein. Der Beitrag war Teil der NDR Fernsehsendung "DAS! Rote Sofa" vom 19. Juli.

Cover der Zeitschrift KIR
Publikation Auf Beck-online erschienen

Äußerungsrecht im KI-Zeitalter

Eine Analyse der ersten deutschen Rechtsprechung zu automatisch generierten Inhalten nehmen Wolfgang Schulz und Moritz Wiechert in ihrem Artikel in der Zeitschrift "Künstliche Intelligenz und Recht" vor. Sie zeigen damit, vor welchen fundamentalen Herausforderungen das klassische Äußerungsrecht im KI-Zeitalter steht.

Episode Neue Podcastfolge erschienen!

Welche Rolle spielen Newsfluencer und News Creator in Deutschland?

Julia Behre und Sascha Hölig verantworten die deutsche Teilstudie des Reuters Institute Digital News Reports. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Reports ist das Thema Newsfluencer bzw. News Creator. Wer nutzt ihre Inhalte und warum? Im BredowCast verdeutlichen beide: 13 Prozent der erwachsenen Internetnutzenden in Deutschland kommen bei der Nachrichtennutzung auf Newsfluencer zurück - und schätzen u. a. den Unterhaltungswert und die leichte Verständlichkeit.

Cover der Publikation "Avoiding the News But Still Feeling Connected? The Role of News Use and Avoidance Practices in Different Public Connection Repertoires"
Publikation Frisch erschienen!

Nachrichten vermeiden, sich aber trotzdem verbunden fühlen?

Wie hängen unterschiedliche Formen der Nachrichtenvermeidung mit verschiedenen Arten individueller Öffentlichkeitsanbindung (Public Connection) zusammen? Der englischsprachige Artikel von Julia Behre, Dr. Lisa Merten und Prof. em. Dr. Uwe Hasebrink legt nahe, dass das Vermeiden von Nachrichten nicht zwangsläufig eine Abkehr vom öffentlichen Leben bedeutet.

Referent*innen und Panelteilnehmer*innen des 16. Hamburger Mediensymposiums
Meldung Aufzeichnung 16. Hamburger Mediensymposium

Wo Suche und KI aufeinandertreffen – und Medien verstummen könnten

Suchmaschinen werden zu Antwortmaschinen – und damit verändern sich die Spielregeln des digitalen Informationsökosystems. Für die gesellschaftliche Debatte und die Regulierung braucht es neue Modelle, doch Forschung wie Gesetzgebung geraten angesichts der rasanten KI-Entwicklung zunehmend unter Zeitdruck. Dieses Fazit zog Wolfgang Schulz zum Abschluss des 16. Hamburger Mediensymposiums. Die Aufzeichnung durch TIDE ist nun online.

Eine Frau haengt auf der re:publica 2026 ein Plakat mit der Aufschrift 'wegen KI im Journalismus' auf. Berlin, 19.05.2026.
Meldung Interview in Radio3 (rbb)

Was kann und darf KI leisten?

Bringt KI im Journalismus gute Ergebnisse? Wann gefährdet ihr Einsatz die journalistische Glaubwürdigkeit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Antonia Eichenauer im Projekt „Journalismus: Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie“. Im Interview mit radio3 (rbb) erläutert sie Chancen, Gefahren und die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der neuen Technik.

Cover Bericht Herausforderungen und Chancen: Der deutsche ÖRR in Zeiten von Plattformen und KI
Publikation Open Access erschienen!

Der deutsche ÖRR in Zeiten von Plattformen und KI

In ihrem Publikationsprojekt für die Friedrich-Ebert-Stiftung beschreibt Magdalena Stratmann, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland mit der Herausforderung umgeht, seinen gesetzlichen Auftrag unter stark veränderten Bedingungen des digitalen Informationsökosystems zu erfüllen.

Historische Aufnahme des HR-Funkhauses am Dornbusch aus den 50ern
Projekt Medienhistorisches Projekt

Die Geschichte des Hessischen Rundfunks in der Nachkriegszeit

Im Vorfeld des 80. Gründungsjubiläums des Hessischen Rundfunks (hr) arbeitet Hans-Ulrich Wagner die Entstehung des hr wissenschaftlich auf. Der Fokus richtet sich dabei speziell auf unternehmensgeschichtliche, personal- und programmpolitische Entscheidungen im Kontext der Nachkriegszeit.

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Termine

#LeibnizMediaLecture

Veranstaltung Leibniz Media Lecture

RIDLOP: Eine Forschungsinfrastruktur für Daten großer Online-Plattformen

3. September 2026

Dr. Simon Kruschinski, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, stellt ab 12 Uhr die Forschungsinfrastruktur RIDLOP vor und zeigt, wie Daten großer Online-Plattformen sicher für die sozialwissenschaftliche Forschung bereitgestellt werden können. Diese Leibniz Media Lecture wird ausgerichtet vom Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). 

Verantstaltungsort Hamburg | Online

Veranstaltung Nachwuchsförderung

Digitalisation Research Seminar 2026

21. September 2026

Das diesjährige Digitalisation Research Seminar am 21. bis 22. September 2026 in Berlin widmet sich dem Thema "Balancing Digital Safety between Risks, Rights, and Regulation". Es bringt Nachwuchswissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Das HBI organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit dem WI, bidt und CAIS.

Verantstaltungsort Berlin
Veranstaltung Bredows unterwegs

43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

1. Oktober 2026

Auf dem 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) beteiligen sich Prof. Dr. Wiebke Loosen, Antonia Eichenauer und Jonah Wermter mit zwei Vorträgen zu kommunikativer KI und Journalismus.

Verantstaltungsort Mainz
zu allen Terminen

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