Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Rechtswissenschaftliche Promotionsstelle (m/w/d) im Bereich Medienrecht – Schwerpunkt Jugendmedienschutz
Wir bieten zum 1. Oktober 2026 eine rechtswissenschaftliche Promotionsstelle (m/w/d) im Bereich Medienrecht - Schwerpunkt Jugendmedienschutz an, angesiedelt in der Forschungsgruppe „Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen“. Befristet bis 31.12.2029 | Teilzeit 75 % | Entgeltgruppe 13 TV-L | Standort Hamburg.
Von Verhaltenskodizes und Standards zu sozio-technischen Ökosystemen
Im Rahmen des Digitalen Binnenmarkts der EU teilen sich staatliche Stellen und private Unternehmen zunehmend die Verantwortung für die Durchsetzung von Regeln. Das macht die Regulierung komplexer, weil viele Akteure miteinander verbunden sind und sich gegenseitig kontrollieren. In seinem Beitrag argumentiert Tobias Mast deshalb für ein erweitertes Verständnis von „Ko-Regulierung“, das dieses Zusammenspiel als Ganzes betrachtet.
Informationsnutzung und -kompetenzen junger Menschen
Sechs Jahre Forschung im Projekt #UseTheNews zeigen: Die Informations- und Meinungsbildung junger Menschen ist komplex, vielfältig und stark vom digitalen Plattformumfeld geprägt. Entsprechend vielfältig sollten Journalismus und Bildung ihre Angebote für junge Menschen gestalten. Der Forschungsüberblick ist online abrufbar.
Schutz, Befähigung und Teilhabe: Handlungsempfehlungen der Expertenkommission
Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat ihre Handlungsempfehlungen an Bundesbildungs- und familienministerin Karin Prien übergeben. Im Mittelpunkt steht die Forderung, Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser zu schützen, ohne ihre Teilhabe einzuschränken. In die Arbeit der interdisziplinär besetzten Kommission ist auch die Expertise von Claudia Lampert eingeflossen.
Herzlichen Glückwunsch, Kira Thiel!
Kira Thiel hat ihre Dissertation zum Thema "Wie Jugendliche mit belastenden Online-Erfahrungen umgehen. Eine prozessorientierte Betrachtung von Stress und Coping" erfolgreich verteidigt. Wir gratulieren sehr herzlich! Die Dissertation wurde betreut von Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw, die Verteidigung fand am 19. Juni 2026 unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Judith Möller statt.
Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) im Bereich Rechtswissenschaften
Wir suchen zum 1. August 2026 eine studentische/wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) im Bereich Rechtswissenschaften, Schwerpunkt Jugendmedienschutz, in der Forschungsgruppe „Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen“. Zunächst befristet bis 30.09.2026 | monatliche Arbeitszeit 26 Stunden | Standort Hamburg.
Was Menschen mit Beeinträchtigungen über Zusammenhalt sagen
Im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung vertrauen Menschen mit Beeinträchtigung privaten Medienangeboten und sozialen Medien weniger, wie eine Analyse von Jan-Hinrik Schmidt und Milena Braun im Auftrag der Aktion Mensch zeigt. Die Studie untersucht außerdem weitere Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland aus der Perspektive von Menschen mit Beeinträchtigung.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Teilhabeerfahrungen und Teilhabeerwartungen von Menschen mit Beeinträchtigung
Im Auftrag der Aktion Mensch haben Jan-Hinrik Schmidt und Milena Braun untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigung den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland bewerten. Die Studie ermöglicht den Vergleich mit der Gesamtbevölkerung und zeigt unter anderem, dass Menschen mit Beeinträchtigung weniger Zusammenhalt erleben, obwohl sie sich häufiger im politischen und ehrenamtlichen Bereich engagieren.
Nachrichtennutzung über soziale Medien steigt
Hamburg, 16.06.2026. Die Nachrichtennutzung über soziale Medien steigt, 36 Prozent der deutschen Onliner informieren sich mittlerweile über verschiedene Social-Media-Angebote. KI-Chatbots spielen für die Nachrichteninformation weiterhin nur eine Nebenrolle: Fünf Prozent der Befragten nutzen sie. Dies sind Ergebnisse des Reuters Institute Digital News Report 2026, für dessen deutsche Teilstudie das Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg verantwortlich ist.