Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Algorithmische Verstärkung negativer Diskurse als systemisches Risiko
Inwiefern verzerren Algorithmen den öffentlichen Diskurs, wenn sie vor allem konfliktreiche und negativ-emotionale Inhalte verstärken? Und kann diese Verzerrung als systemisches Risiko im Sinne des Digital Services Act (DSA) verstanden werden? Dieser englischsprachige Blogartikel knüpft an den kürzlich veröffentlichten Beitrag „Gütesiegel für zivile Kommunikation“ an und erläutert die Notwendigkeit der dort vorgeschlagenen Maßnahmen.
Stephan Dreyer in Expertenkommission berufen
In einem Modellversuch entwickeln die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) unter Begleitung der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) Qualitätsstandards für automatisierte und KI-gestützte Bewertungssysteme. Als Mitglied einer Expertenkommission entwickelt und erprobt Stephan Dreyer Prüf- und Anerkennungskriterien für Bewertungssysteme im Jugendmedienschutz.
„Er macht halt alles richtig. Der ist einfach smart” – Sichtweisen von Jugendlichen auf KI
Längst werden KI-Anwendungen nicht mehr nur für Hausaufgaben genutzt, sondern auch als Ratgeberin und Gesprächspartner. Dieser Blogbeitrag wirft einen Blick auf die Erfahrungen von Jugendlichen mit KI und zeigt: In Schule und Elternhaus fehlt oft der Raum für eine gemeinsame Auseinandersetzung damit, welche Rolle KI in unserem Alltag spielen soll. Der Safer Internet Day bietet einen guten Anlass, darüber ins Gespräch zu kommen.
Generative KI aus Sicht von Jugendlichen
Die Nutzung generativer KI – insbesondere ChatGPT – ist inzwischen fest in der Online-Nutzung Jugendlicher verankert. Eine qualitative Studie von Kira Thiel, Claudia Lampert und Eleysa Memis nimmt die Perspektiven Jugendlicher auf generative KI in den Blick und zeigt, welche Bedeutung KI-Anwendungen im Alltag der Jugendlichen zukommt.
Reform des Medienstaatsvertrages: Chance für Dialog im Digitalen
Hamburg, 09.02.2026. Öffentlich-rechtliche Medien tragen in der digitalen Öffentlichkeit eine neue Verantwortung: Sie sollen nicht nur Inhalte senden, sondern Räume für Debatten eröffnen, moderieren und verlässlich strukturieren. Die Studie „Dialogfunktion von Public Service Media – Impulse einer Zukunftswerkstatt für die Medienpolitik“ zeigt, wie dieser Rollenwandel gelingt und welche Reformen dafür notwendig sind.
Public Service Media als Dialog-Ermöglicher
Für das Projekt “Dialogformate öffentlich-rechtlicher Medien” hat Magdalena Stratmann eine Literaturanalyse zur "Rolle von Public Service Media als Ermöglichern von Dialog in digitalisierten Gesellschaften" durchgeführt. Diese ist nun als Arbeitspapier zum Download erschienen.
Wie der Digital Services Act (DSA) Plattformen reguliert
US-Politiker werfen der EU vor, sie würde mit dem Digital Services Act (DSA) die Meinungsfreiheit gefährden. Medienrechtler Christian Ollig argumentiert, es verhalte sich umgekehrt: Der DSA schütze die Meinungsbeiträge der Nutzenden vor willkürlicher Zensur durch die Plattformbetreiber und gäbe ihnen auf europäischer Ebene eine rechtliche Grundlage, ihre Meinungsfreiheit gegenüber den großen Plattformbetreibern einzuklagen.
Personalsachbearbeiter*in
Am HBI ist zum April 2026 oder später folgende Stelle zu besetzen: Personalsachbearbeitung (m/w/d), unbefristete Festanstellung in Vollzeit, auch teilzeitgeeignet. Wir freuen uns auf Bewerbungen.
Vorstoß in Frankreich für strengere Regelung sozialer Medien
Frankreichs Nationalversammlung hat ein Verbot von Social Media für unter 15-Jährige auf den Weg gebracht. Stephan Dreyer hält den französischen Ansatz für schwierig. In einem Statement für das Science Media Center (SMC) erläutert er den begrenzten Handlungsspielraum einzelner EU-Länder bezüglich Verboten sozialer Netzwerke und die möglichen Auswirkungen eines solchen Gesetzes in Frankreich.