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Plattform://Demokratie: Plattformräte als Instrument der demokratischen Rückbindung hybrider Online-Ordnungen

Plattform://Demokratie: Plattformräte als Instrument der demokratischen Rückbindung hybrider Online-Ordnungen

Wie ist es heute um unsere Teilhabe an kommunikationsbezogenen Entscheidungen auf digitalen Plattformen bestellt, in die sich signifikante Teile unserer öffentlichen Diskurse verlagert haben? Erprobte demokratische Prinzipien lassen sich nicht ohne Weiteres übersetzen, um die Teilhabe der Nutzer*innen an der Gestaltung privater Selektionsalgorithmen und Moderationspraktiken zu ermöglichen. Die Plattformen selbst sind zum Regelsetzer, Regeldurchsetzer und zum Richter über ihre Entscheidungen geworden. Gewaltenteilung und -trennung sieht anders aus.

Ziel des Projektes ist es herauszufinden, wie die Diskursregeln auf Plattformen auf öffentliche Werte ausgerichtet werden können. Sind Formen wie Plattformräte dazu geeignet?

Das Projekt zielt ab auf die Analyse und Synthese der institutionellen Rahmenbedingungen erfolgreicher gesellschaftlicher Reaktionen auf hybride Governance-Regime. Dies geschieht durch eine globale Sichtung von Best Practice-Modellen der Rückbindung öffentlicher Interessen in private (und öffentliche) Regime, wie sie etwa im Bereich des öffentlichen Rundfunks oder des Jugendschutzes in
verschiedenen Ländern in unterschiedlicher Ausprägung bestehen oder bestanden.

Dazu werden durch insgesamt vier regionale Research Clinics und daraus resultierenden Studien in den Regionen Asien/Australien, Amerikas, Afrika und Europa die Möglichkeitsräume
institutionalisierter gesellschaftlicher Rückkopplungsmechanismen privater Machtausübung interdisziplinär erforscht und normativ bewertet.

Ein abschließendes, hochkarätig besetztes Abschlussevent nimmt eine vergleichende Sichtung der regionalen Best Practices vor; ein Synthesepapier fasst die Projektergebnisse zusammen.
 
Photo by Conny Schneider on Unsplash
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Projektbeschreibung

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Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2022-2023

Forschungsprogramm:
FP2 - Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen

Drittmittelgeber

Stiftung Mercator

Kooperationspartner

Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft
Institut für Theorie und Zukunft des Rechts, Universität Innsbruck

Ansprechpartner

Prof. Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)
Senior Researcher "Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen"

Prof. Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 36
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

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