EU KIDS Act – Regulierungsvorschlag sozialer Medien

Mit dem EU KIDS Act will die EU-Kommission neue Vorgaben für digitale Dienste durchsetzen, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Von den angedachten Regeln betroffen wären soziale Netzwerke wie Instagram TikTok oder YouTube sowie KI-Chatbots, Online-Spiele und App-Stores.

Mit dem Verordnungsentwurf legt die Kommission Dr. Stephan Dreyer zufolge „nicht weniger vor als einen umfassenden EU-Ordnungsrahmen für den Jugendmedienschutz im digitalen Raum.“ In seinem Statement für das Science Media Center erläutert er: „Bislang beschränkt sich der Europarechtsrahmen hier auf Richtlinienvorgaben, die von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umzusetzen waren – insbesondere die AVMD-Richtlinie. Dazu kommen einzelne unbestimmte Vorgaben für Online-Plattformen im Digital Services Act (DSA) und sehr versteckte Vorgaben zum Schutz von Kindern bei KI-Systemen und KI-Modellen im AI Act. Mit dem EU Kids Act plant die EU die Einführung eines großflächig harmonisierten Online-Jugendschutzes, mit entsprechend weitem Anwendungsbereich, ausdifferenzierten und abgestuften Regeln und einer in die DSGVO, den DSA und den AI Act eingebundenen Regelungsstruktur.“

Sein vollständiges Statement ist auf der Website des Science Media Centers zu lesen.

 

Letzte Aktualisierung: 22.09.2026

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

Jetzt abonnieren