Dr. Hans-Ulrich Wagner spricht im Rahmen der Radio and Newspapers Conference 2026 in Lausanne über die Wechselwirkungen zwischen Rundfunk und Presse in der Nachkriegszeit. In seinem Vortrag „The Magazine Plans of Public Service Broadcasters and the Audiovisual Plans of Publishers: Intersections of Radio and Press in Post-War Germany“ zeigt er, wie öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und Verlagshäuser in Westdeutschland ihre publizistischen Strategien wechselseitig beeinflussten und neue mediale Schnittstellen ausloteten.
Die Konferenz widmet sich den Beziehungen zwischen Presse und Radio im 20. Jahrhundert und nimmt dabei einen transmedialen Blick ein, der über klassische Konkurrenznarrative hinausgeht. Im Fokus stehen gemeinsame Einflüsse auf Inhalte, Formate, Akteure und Praktiken sowie neue Forschungsperspektiven, die durch die Digitalisierung von Presse- und Radioarchiven entstehen.