Reuters Institute Digital New Report 2026: Ergebnisse für Deutschland

Seit 2012 untersucht der Reuters Institute Digital News Survey jährlich über Repräsentativbefragungen in mittlerweile 48 Ländern generelle Trends und nationale Besonderheiten der Nachrichtennutzung. Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut ist als Kooperationspartner verantwortlich für die deutsche Teilstudie, deren Ergebnisse für 2026 nun heruntergeladen werden können. Thematische Schwerpunkte der Befragungswelle waren in diesem Jahr unter anderem Newsfluencer und der Umgang mit Originalquellen bei Nachrichten in sozialen Medien, Suchmaschinen und Antworten einer KI.

Studie zum Download (pdf): Hölig, Sascha; Behre, Julia; Stöwing, Ezra; Möller, Judith (2026): Reuters Institute Digital News Report 2026 – Ergebnisse für Deutschland. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut, Juni 2026 (Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts | Projektergebnisse Nr. 83), https://doi.org/10.21241/ssoar.110516

Die Studie wird unter Koordination des in Oxford (UK) ansässigen Reuters Institute for the Study of Journalism zeitgleich in Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Indien, Indonesien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Kenia, Kolumbien, Kroatien, Malaysia, Marokko, Mexiko, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Österreich, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Singapur, Slowakei, Spanien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, Türkei, Ungarn und in den USA realisiert. Pro Land wurden 2026 rund 2.000 Personen befragt. Insgesamt basiert die Studie in der 14. Wiederholung auf den Antworten von fast 100.000 Befragten aus 48 Ländern auf sechs Kontinenten.

Die Feldarbeit in Deutschland wurde zwischen dem 9. und dem 22. Januar 2026 vom Umfrageinstitut YouGov durchgeführt, das auf der Basis von Online-Access-Panels Stichproben zog, die für Internetnutzende der beteiligten Länder ab 18 Jahren repräsentativ sind. Repräsentativ meint, dass die Stichprobe ein strukturgleiches Abbild der internetnutzenden Bevölkerung hinsichtlich der Variablen Alter, Geschlecht, Region und Bildung darstellt bzw. dementsprechend gewichtet wurde. Generell ist bei der Interpretation der Ergebnisse stets zu berücksichtigen, dass es bei der Stichprobenziehung aus Online-Access-Panels zu Resultaten kommen kann, die Aspekte der Internetaffinität und die Nutzung des Social Web etwas überschätzen. Der Standardfehler der angegebenen Werte bewegt sich in der Regel in einem Bereich zwischen einem und drei Prozent.

Der internationale, englischsprachige Report kann unter https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/ abgerufen werden.

Überblick

Autoren

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Art der Publikation

  • Arbeitspapier

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