Wenn Menschen an Krebs erkranken, suchen sie nicht nur bei Ärzt*innen nach Informationen, sondern informieren sich häufig auch über Medien über mögliche Behandlungen. Gerade alternative und komplementäre Medizin nimmt dabei einen besonderen Platz ein. Doch wie werden solche Behandlungsmöglichkeiten im Fernsehen dargestellt?
Michael Grimm untersucht in seiner Dissertation die Darstellung alternativer und komplementärer Medizin gegen Krebs im deutschen Fernsehen. Dafür nutzt er den multimodalen Framing-Ansatz, der nicht nur Sprache und Texte, sondern auch Bilder berücksichtigt. Im 17. BredowCast erklärt Grimm, was unter Framing zu verstehen ist, wie der Ansatz in seiner Forschung eingesetzt wird und was daran für die Analyse von Gesundheitskommunikation besonders interessant ist.