Letzte Aktualisierung: 07.07.2025
Letzte Aktualisierung: 07.07.2025
In der englischsprachigen Kurzfassung ihrer Studie zu Babys und Kleinkindern im Family Influencing berichten Stephan Dreyer, Claudia Lampert, Kira Thiel et al. darüber, wie häufig und auf welche Weise Babys und Kleinkinder (0–5 Jahre) auf Instagram, TikTok und YouTube dargestellt werden.
In diesem Blogbeitrag schreibt Moritz Wiechert über den Fall eines KI-Agenten, der nach einem Konflikt eigenständig einen diffamierenden Blogbeitrag veröffentlichte, und darüber, welche Herausforderungen autonome KI-Systeme für das Äußerungsrecht und die Frage nach rechtlicher Verantwortung aufwerfen.
Eine Analyse der ersten deutschen Rechtsprechung zu automatisch generierten Inhalten nehmen Wolfgang Schulz und Moritz Wiechert in ihrem Artikel in der Zeitschrift "Künstliche Intelligenz und Recht" vor. Sie zeigen damit, vor welchen fundamentalen Herausforderungen das klassische Äußerungsrecht im KI-Zeitalter steht.
Julia Behre und Sascha Hölig verantworten die deutsche Teilstudie des Reuters Institute Digital News Reports. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Reports ist das Thema Newsfluencer bzw. News Creator. Wer nutzt ihre Inhalte und warum? Im BredowCast verdeutlichen beide: 13 Prozent der erwachsenen Internetnutzenden in Deutschland kommen bei der Nachrichtennutzung auf Newsfluencer zurück - und schätzen u. a. den Unterhaltungswert und die leichte Verständlichkeit.
Wie hängen unterschiedliche Formen der Nachrichtenvermeidung mit verschiedenen Arten individueller Öffentlichkeitsanbindung (Public Connection) zusammen? Der englischsprachige Artikel von Julia Behre, Lisa Merten und Uwe Hasebrink legt nahe, dass das Vermeiden von Nachrichten nicht zwangsläufig eine Abkehr vom öffentlichen Leben bedeutet.
In ihrem Publikationsprojekt für die Friedrich-Ebert-Stiftung beschreibt Magdalena Stratmann, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland mit der Herausforderung umgeht, seinen gesetzlichen Auftrag unter stark veränderten Bedingungen des digitalen Informationsökosystems zu erfüllen.
Im Vorfeld des 80. Gründungsjubiläums des Hessischen Rundfunks (hr) arbeitet Hans-Ulrich Wagner die Entstehung des hr wissenschaftlich auf. Der Fokus richtet sich dabei speziell auf unternehmensgeschichtliche, personal- und programmpolitische Entscheidungen im Kontext der Nachkriegszeit.
Öffentliche Debatten über KI bewegen sich oftmals zwischen technologischen Heilsversprechen und dystopischen Zukunftsszenarien - wie können Journalist*innen differenziert über dieses Thema berichten, das allgegenwärtig und zugleich schwer greifbar ist? Eine Research Clinic am HBI hat die Herausforderungen der KI-Berichterstattung und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Wie begründen Organisationen Entscheidungen, bauen Legitimität auf und treten durch kommunikative Handlungen mit ihrem Umfeld in Beziehung? Der Artikel stellt das aspektbasierte Argument Mining (ABAM) als methodische Innovation zur Untersuchung dieser Fragen vor. Es kann Argumentationsmuster in großen Textkorpora identifizieren, etwa in der Twitter-Debatte über Kernenergie in Deutschland.
Im Rahmen des Digitalen Binnenmarkts der EU teilen sich staatliche Stellen und private Unternehmen zunehmend die Verantwortung für die Durchsetzung von Regeln. Das macht die Regulierung komplexer, weil viele Akteure miteinander verbunden sind und sich gegenseitig kontrollieren. In seinem Beitrag argumentiert Tobias Mast deshalb für ein erweitertes Verständnis von „Ko-Regulierung“, das dieses Zusammenspiel als Ganzes betrachtet.
Im Auftrag der Aktion Mensch haben Jan-Hinrik Schmidt und Milena Braun untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigung den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland bewerten. Die Studie ermöglicht den Vergleich mit der Gesamtbevölkerung und zeigt unter anderem, dass Menschen mit Beeinträchtigung weniger Zusammenhalt erleben, obwohl sie sich häufiger im politischen und ehrenamtlichen Bereich engagieren.
Seit 2012 untersucht der Reuters Institute Digital News Survey jährlich über Repräsentativbefragungen in mittlerweile 48 Ländern generelle Trends und nationale Besonderheiten der Nachrichtennutzung. Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut ist als Kooperationspartner verantwortlich für die deutsche Teilstudie, deren Ergebnisse für 2026 nun heruntergeladen werden können.