Die Rahmenbedingungen der Meinungsfreiheit haben sich seit der Verkündung des Grundgesetzes grundlegend verändert: Während damals nur wenige, medienerfahrene Personen öffentlich Gehör fanden, ermöglichen digitale Plattformen heute nahezu jeder und jedem den Zugang zu einem potenziellen Millionenpublikum. Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen das Gefühl, die eigene Meinungsfreiheit sei in Gefahr.
Doch was genau umfasst Meinungsfreiheit – und was nicht? Wo wird der Begriff möglicherweise missbraucht? Welche rechtlichen Grenzen bestehen, welche realen Gefährdungen lassen sich beobachten, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Gesellschaft und Medien?
Über diese Fragen diskutieren:
- Dr. Tobias Mast vom Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
- Karina Hesse, langjährige Verlagsjustitiarin bei Axel Springer
Moderation: Stefan Endter, Geschäftsführer DJV Nord
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg und dem Deutschen Journalisten-Verband Nord im Rahmen der bundesweiten Woche der Meinungsfreiheit statt. Der Eintritt ist frei.