Die re:publica steht in diesem Jahr unter dem Motto „Never gonna give you up“. Antonia Eichenauer und Jonah Wermter präsentieren im Rahmen der Digitalkonferenz einen KI-Kummerkasten für Sorgen im und um den Journalismus.
Der KI-Kummerkasten als künstlerisch-wissenschaftliche Intervention
Sorgen und Ängste gibt es einige, wenn es darum geht, wie kommunikative KI im Journalismus zur Anwendung kommt. Um diese einzufangen, haben sich die Mitarbeiter*innen des Projekts Journalismus: Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie ein altbewährtes Instrument zu eigen gemacht: Den Kummerkasten, eine bunte Kiste, in die Besucherinnen und Besucher der re:publica ihre Sorgen werfen können. Eingesammelt werden sowohl Bedenken, die Journalist*innen haben, als auch Unsicherheiten, die das Publikum hat.
Mit dieser künstlerisch-wissenschaftlichen Intervention erhofft sich das Team zum einen, mehr über die Sorgen und Ängste, vielleicht auch den Frust und die Wut, zu erfahren. Dafür bereiten sie Briefe vor, auf denen die Teilnehmenden angeben, ob sie zur Gruppe der Praktiker*innen oder zur Gruppe des Publikums gehören. Zum anderen öffnen sie einen Raum, in dem Debatten über einen Journalismus mit KI geführt werden.