Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Public Service Media als Dialog-Ermöglicher
Für das Projekt “Dialogformate öffentlich-rechtlicher Medien” hat Magdalena Stratmann eine Literaturanalyse zur "Rolle von Public Service Media als Ermöglichern von Dialog in digitalisierten Gesellschaften" durchgeführt. Diese ist nun als Arbeitspapier zum Download erschienen.
Wie der Digital Services Act (DSA) Plattformen reguliert
US-Politiker werfen der EU vor, sie würde mit dem Digital Services Act (DSA) die Meinungsfreiheit gefährden. Medienrechtler Christian Ollig argumentiert, es verhalte sich umgekehrt: Der DSA schütze die Meinungsbeiträge der Nutzenden vor willkürlicher Zensur durch die Plattformbetreiber und gäbe ihnen auf europäischer Ebene eine rechtliche Grundlage, ihre Meinungsfreiheit gegenüber den großen Plattformbetreibern einzuklagen.
Vorstoß in Frankreich für strengere Regelung sozialer Medien
Frankreichs Nationalversammlung hat ein Verbot von Social Media für unter 15-Jährige auf den Weg gebracht. Stephan Dreyer hält den französischen Ansatz für schwierig. In einem Statement für das Science Media Center (SMC) erläutert er den begrenzten Handlungsspielraum einzelner EU-Länder bezüglich Verboten sozialer Netzwerke und die möglichen Auswirkungen eines solchen Gesetzes in Frankreich.
Gesundheitskommunikation
Claudia Lampert hat gemeinsam mit Eva Baumann und Bettina Fromm einen Beitrag im Handbuch "Gesundheitswissenschaften" veröffentlicht, der einen Überblick über das Themenfeld der Gesundheitskommunikation bietet. Das Handbuch ist bereits in der 8. Auflage erschienen.
Code des Algorithmus von X veröffentlicht
X (ehemals Twitter) hat nun den Quellcode der Software veröffentlicht, die Posts für den „For You“-Feed der Nutzer*innen auswählt und bewertet. Erkennbar ist, dass der Feed überwiegend durch KI bestückt wird, deren Datengrundlage unklar ist. Für das Science Media Center haben Gregor Wiedemann und weitere Expert*innen in einem Statement erläutert, warum die Veröffentlichung daher nicht sehr aussagekräftig ist.
Erwartungen an Journalist*innen und die Rolle des konstruktiven Journalismus
Welche Ansprüche stellen Journalist*innen an ihr eigenes berufliches Handeln? Welche Erwartungen richtet die Bevölkerung an den Journalismus? Und welche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem konstruktiven Journalismus zu? Verena Albert diskutiert im BredowCast Ergebnisse aus der Forschung zur Journalismus- Publikumsbeziehung.
KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen
Immer häufiger kursieren in sozialen Medien KI-generierte Bilder zum Holocaust, die frei erfunden sind. Ein Beitrag des NDR im Hamburg Journal vom 20. Januar 2026 zeigt, warum Gedenkstätten diese Entwicklung kritisch sehen. Jan-Hinrik Schmidt erklärt, weshalb die Zahl solcher mit generativer KI erzeugten Inhalte derzeit zunimmt.
Bundesministerin Bär besucht Netzwerk Digitalisierungsforschung in Berlin
Bundesministerin Dorothee Bär traf sich am 14. Januar 2026 am Weizenbaum-Institut mit Wissenschaftler*innen des Netzwerks der Institute für Digitalisierungsforschung (NIfD), um sich über die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung auszutauschen. Für das HBI nahm Wolfgang Schulz an dem Austausch teil.
Studien zur Lage des Journalismus in Deutschland
Wie steht es um den Journalismus in Deutschland? Anna von Garmissen erläutert in ihrem Artikel für das Medienportal epd Medien drei aktuelle Studien zur Situation von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Die Erkenntnisse, so Anna von Garmissen, machen nachdenklich und sollten uns zusammengenommen alle alarmieren.
Termine
Wie europäische Regeln unsere digitale Zukunft gestalten
2. März 2026Matthias Kettemann spricht im Königsteiner Forum darüber, wie europäische Regeln unsere digitale Zukunft gestalten. Das Jahresthema der Veranstaltungsreihe lautet „Mehr Europa wagen - aber wie?“. Der Vortrag wird via Livestream übertragen.
Jahrestagung der DGPuK 2026
18. März 2026Die 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) wird zwischen dem 18. bis 20. März 2026 vom Institut für Journalistik der TU Dortmund ausgerichtet. Das Tagungsthema lautet #Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie. Einige HBI-Mitarbeiter*innen sind mit eigenen Beiträgen vor Ort oder beteiligen sich an Panels.
Zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
19. März 2026Hans-Ulrich Wagner nimmt an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kulturauftrag und Programmentwicklung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ teil. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Symposiums „Kulturelle Bildung und Teilhabe im Wandel. Der Kultursektor im Spannungsfeld von Lokalität und Globalität“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.