Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) im Bereich Rechtswissenschaften
Wir suchen zum 1. August 2026 eine studentische/wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) im Bereich Rechtswissenschaften, Schwerpunkt Jugendmedienschutz, in der Forschungsgruppe „Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen“. Zunächst befristet bis 30.09.2026 | monatliche Arbeitszeit 26 Stunden | Standort Hamburg.
Was Menschen mit Beeinträchtigungen über Zusammenhalt sagen
Im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung vertrauen Menschen mit Beeinträchtigung privaten Medienangeboten und sozialen Medien weniger, wie eine Analyse von Jan-Hinrik Schmidt und Milena Braun im Auftrag der Aktion Mensch zeigt. Die Studie untersucht außerdem weitere Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland aus der Perspektive von Menschen mit Beeinträchtigung.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Teilhabeerfahrungen und Teilhabeerwartungen von Menschen mit Beeinträchtigung
Im Auftrag der Aktion Mensch haben Jan-Hinrik Schmidt und Milena Braun untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigung den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland bewerten. Die Studie ermöglicht den Vergleich mit der Gesamtbevölkerung und zeigt unter anderem, dass Menschen mit Beeinträchtigung weniger Zusammenhalt erleben, obwohl sie sich häufiger im politischen und ehrenamtlichen Bereich engagieren.
Nachrichtennutzung über soziale Medien steigt
Hamburg, 16.06.2026. Die Nachrichtennutzung über soziale Medien steigt, 36 Prozent der deutschen Onliner informieren sich mittlerweile über verschiedene Social-Media-Angebote. KI-Chatbots spielen für die Nachrichteninformation weiterhin nur eine Nebenrolle: Fünf Prozent der Befragten nutzen sie. Dies sind Ergebnisse des Reuters Institute Digital News Report 2026, für dessen deutsche Teilstudie das Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg verantwortlich ist.
Reuters Institute Digital News Report 2026: Ergebnisse für Deutschland
Seit 2012 untersucht der Reuters Institute Digital News Survey jährlich über Repräsentativbefragungen in mittlerweile 48 Ländern generelle Trends und nationale Besonderheiten der Nachrichtennutzung. Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut ist als Kooperationspartner verantwortlich für die deutsche Teilstudie, deren Ergebnisse für 2026 nun heruntergeladen werden können.
Trotz unterschiedlicher Meinungen im Gespräch bleiben? Zwei Beispiele aus der Praxis
Ob beim Familienessen oder in der Mittagspause: Unterschiedliche Meinungen gehören zum Alltag. Doch was passiert, wenn Menschen trotz kontroverser Ansichten im Gespräch bleiben? Dieser Beitrag stellt die Dialogformate „Was Deutschland verbindet“ und „Context Collapse“ vor und zeigt, wie solche Begegnungsräume zu gemeinsamer Meinungsbildung und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können.
Family Influencing: Kinderdarstellungen auf Instagram, TikTok und YouTube
Wie werden Babys und Kinder bis zu fünf Jahren auf den Plattformen Instagram, TikTok und YouTube in monetarisierten deutschsprachigen Family-Influencing-Profilen dargestellt? Das hat ein Team um Stephan Dreyer und Claudia Lampert am HBI untersucht. Im BredowCast erläutert Stephan Dreyer die Studienergebnisse und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen.
Was Gespräche mit Andersdenkenden verändern können
Bei dem ARD-Dialogformat „Was Deutschland verbindet“ kommen Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen miteinander ins Gespräch. Das HBI erforscht begleitend, wie sich die Diskussionen auf die Einstellungen der Teilnehmenden auswirken. Nun liegen erste Ergebnisse vor.
Können wir noch miteinander reden?
In einem zweitägigen Experiment hat die ARD 84 Menschen eingeladen, vor der Kamera offen miteinander zu diskutieren – über alle Unterschiede in Alter, Herkunft und politischer Einstellung hinweg. Das HBI begleitet die Aktion mit einer mehrteiligen Befragung. Jan-Hinrik Schmidt hat untersucht, wie die Teilnehmenden das Dialogprojekt bewerten und was sie daraus mitnehmen.
Termine
#LeibnizMediaLecture
RIDLOP: Eine Forschungsinfrastruktur für Daten großer Online-Plattformen
3. September 2026Dr. Simon Kruschinski, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, stellt ab 12 Uhr die Forschungsinfrastruktur RIDLOP vor und zeigt, wie Daten großer Online-Plattformen sicher für die sozialwissenschaftliche Forschung bereitgestellt werden können. Diese Leibniz Media Lecture wird ausgerichtet vom Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).
43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
28. September 2026Auf dem 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) beteiligen sich Prof. Dr. Wiebke Loosen, Antonia Eichenauer und Jonah Wermter mit zwei Vorträgen zu kommunikativer KI und Journalismus.