Die Forschung des Instituts

Das Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI) erforscht medienvermittelte öffentliche Kommunikation. Einzigartig an der Medienforschung des Instituts ist ihre interdisziplinäre Ausrichtung. Das Institut verbindet die Perspektiven einer empirisch fundierten Sozialwissenschaft mit einer auf Regulierungsprozesse ausgerichteten Rechtswissenschaft und der strukturellen Perspektive der Informatik auf sozio-technische Ökosysteme.

Das Institut verknüpft die Bearbeitung langfristiger grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen mit problemorientierter Expertise für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Die Arbeit ist dabei den Maßstäben wissenschaftlicher Exzellenz und dem Grundsatz der Unabhängigkeit der Forschung verpflichtet. Internationale Vernetzung durch weltweite Kooperationen genießt hohe Priorität.

Das wissenschaftliche Profil des Instituts wird seit 2026 geprägt durch die Arbeit in drei Programmbereichen. Die Anpassung der Website ist in Arbeit!

Im Zuge eines Erweiterungsvorhabens hat sich das HBI 2026 neu strukturiert, um über einzelne Massenmedien und Intermediäre hinaus das gesamte sozio-technische Ökosystem gesellschaftlicher Kommunikation zu betrachten, welches die gesellschaftlich relevante Kommunikation in der digitalen Gesellschaft prägt. Nur so können aktuelle Herausforderungen, die die Transformation der Kommunikation (Stichworte: Automatisierung, Plattformisierung) für die Gesellschaft mit sich bringt, verstanden und im Interesse der Gesellschaft gestaltet werden.

Folgende Programmbereiche (PB) und Forschungsgruppen (FG) bzw. Teams wurden mit Beginn des Jahres 2026 eingerichtet:

  • PB 1: Gesellschaftliche Funktionen von Kommunikation und Medien: Dieser Bereich umfasst sechs Forschungsgruppen (FG): FG Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen; FG Gesundheitskommunikation; FG Media Research Methods Lab; FG Mediengeschichte; FG Mediennutzung und Medienwirkung; FG Transformation von Journalismus und Öffentlichkeit.
  • PB 2: Kommunikationsstrukturen und ihre Gestaltung: Dieser Bereich umfasst zwei Forschungsgruppen: FG Meinungsbildung; FG Ordnungsbildung.
  • PB 3: Wissenschaftskommunikation, agile Formate und Bibliotheksdienste: Dieser Bereich umfasst drei Teams: Wissenschaftskommunikation, agile Formate und Bibliotheksdienste.

Bis Ende 2025 war die Forschung in vier Forschungsprogramme strukturiert. Die Forschungsprogramme FP1 „Transformation öffentlicher Kommunikation: Journalistische und intermediäre Funktionen im Prozess der Meinungsbildung“, FP2 „Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen“, FP3 „Wissen für  die Mediengesellschaft“ und das Media Research Methods Lab (MRML) wurden zum 31.12.2025 beendet.

Letzte Aktualisierung: 08.01.2026

Themen in diesem Bereich

4 Gläser mit unterschiedlichen Süßigkeiten

Forschungsprogramme

Vier Forschungsprogramme strukturieren die Forschung des Instituts.

Handy und Glühbirnen auf orangem Grund

Aktuelle Forschungsprojekte

Hier finden sich sämtliche Forschungsprojekte, die im HBI seit Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft im Jahr 2019 durchgeführt wurden bzw. werden.

Netz aus grünen Seilen

Kooperationen

Enge Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern sind für uns von großer Bedeutung. Wir engagieren uns daher in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungs- und Praktiker-Netzwerken.

Blick von oben auf zwei Personen, die aneinander vorbeigehen

Transfer, Beratung und Service

Der Transfer unserer Forschungsergebnisse und der Austausch mit Politik, Wirtschaft, zivilgesellschaftlichen Gruppen und der Allgemeinheit sind für uns von großer Bedeutung.

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

Jetzt abonnieren