Wie wirken sich die Mediengewohnheiten von Kindern und Jugendlichen auf ihr Aufwachsen und ihre sozialen Beziehungen aus? Diese Frage beantwortet Dr. Claudia Lampert im einstündigen Community Call vom Kompetenzverbund lernen:digital zum Thema „Likes, Looks & Leidensdruck – Mediale Schönheitsideale im Unterricht“.
Weitere Expert*innen der Online-Veranstaltung sind Prof. Dr. Esther Pürgstaller, Professorin für Fachdidaktik Sport unter Berücksichtigung der Primarstufe sowie Martin Mannel, Jugend-Scout bei JUUPORT.
Moderation: Anja Reiter, freie Journalistin
Über die Veranstaltung
Soziale Medien prägen Körperbilder massiv. Wie lernen Kinder und Jugendliche, zwischen Realität und Manipulation zu unterscheiden, und wie kann Schule unterstützen? Von #skinnytok bis #looksmaxxing – Körperbilder und Schönheitsideale auf Social-Media-Plattformen prägen die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen. Neue Trends, Lifestyles, Beauty-Filter und visuelle Vorstellungen davon, wie ein erstrebenswerter Körper aussehen sollte, sind in den Feeds von TikTok und Co. allgegenwärtig.
Insbesondere Influencer*innen können durch die Präsentation scheinbar makelloser Bilder die Vorstellungen und Erwartungen von Jugendlichen stark beeinflussen. Die Palette reicht dabei von Make-up-Tutorials bis hin zu Workout-Videos und bedient häufig geschlechterstereotype Klischees. Gleichzeitig ist die Grenze zwischen Realität und Manipulation dabei nicht immer leicht zu erkennen. Passen sich Kinder und Jugendliche nicht an solche Trends an, erhöht sich zudem die Gefahr der sozialen Ausgrenzung oder des Cybermobbings. Welche schädlichen Folgen können vermeintliche Schönheitsideale für Kinder und Jugendliche haben? Wie kann der kritische Umgang mit Social-Media-Trends in der Schule gefördert werden? Wie können Lehrkräfte Aufklärungsarbeit leisten und für Risiken sensibilisieren?