Die neue Ausgabe des Euromedia Ownership Monitor (EurOMo) kartiert 1.400 Medienunternehmen und ihre tatsächlichen Kontrollinstanzen. Eine Suchmaschine ermöglicht es Journalist*innen, Regulierungsbehörden und der Öffentlichkeit, Medienbesitz und -kontrolle grenzüberschreitend nachzuverfolgen. Ein öffentliches Webinar im März stellt die neuen Funktionen vor.
EurOMo hat eine erweiterte Datenbank veröffentlicht, die rund Hunderte von meinungsbildenden Medienunternehmen in allen EU-Ländern mit Daten aus dem Jahr 2025 abdeckt. Die Datenbank umfasst mehr als 700 Medienunternehmen, 4.300 Personen (Eigentümer*innen und andere kontrollierende Akteure) sowie 2.100 Organisationen mit Beteiligungen an diesen Medienunternehmen. Nutzer*innen können die Ergebnisse visuell als Netzwerkkarte erkunden, nach Kontrollbeziehungen jenseits der rechtlichen Beteiligungsverhältnisse filtern und Daten in einem maschinenlesbaren Format herunterladen, das einem offenen Standard (BODS v0.3) entspricht.
Während die Vollversion registrierten Nutzer*innen mit berechtigtem Interesse (Journalist*innen, politischen Entscheidungsträger*innen, Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Organisationen) zur Verfügung steht, kann die öffentliche Version der Projektwebsite frei genutzt werden. Zusätzlich zur Datenbank können alle Nutzenden Berichte lesen, die sich auf die spezifische Situation jedes Landes konzentrieren, und Risiken zwischen Ländern anhand von Dutzenden von Indikatoren vergleichen.
Öffentliches Webinar zur Präsentation von EurOMo
Um die neueste Version und alle neuen Funktionen vorzustellen, findet im März 2026 ein öffentliches Webinar in zwei Sitzungen statt:
- Freitag, 20. März 2026, 11:00 Uhr MEZ
- Montag, 23. März 2026, 15:00 Uhr MEZ
Interessierte können sich über die Projektwebsite für eine der Sitzungen anmelden: https://media-ownership.eu/registration-for-webinar/
Das Projekt wird seit 2021 von der Europäischen Kommission finanziert, mit dem Ziel, die Transparenz der Medien und das Vertrauen in demokratische Institutionen zu stärken.