Justizministerin Stefanie Hubig will zügig ein Gesetz gegen digitale Gewalt auf den Weg bringen. Das allein reicht aber nicht aus. In der Sendung „@mediasres“ spricht Sebastian Wellendorf mit Katharina Mosene über digitale Gewalt gegen Frauen im Netz als strukturelles Problem, das geplante Gesetz sowie die gesellschaftliche Verantwortung.
In der Sendung verweist Katharina Mosene auf die Notwendigkeit der Bundesregierung, „dieses Thema zu adressieren. Nicht nur, weil das schon länger auch in Koalitionsverträgen angelegt war, sondern weil wir auf der europäischen Ebene auch eine Richtlinie haben. Die Richtlinie gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt, die tatsächlich alle Nationalstaaten dazu verpflichtet, ab 2027 unterschiedliche Straftatbestände zu hinterlegen, die es ermöglichen, digitale Gewalt gegen Frauen besser nachzuverfolgen. Und in dieser Richtlinie sind KI generierte Nacktinhalte und sexualisierte bildbasierte Inhalte, die durch KI generiert wurden, ganz explizit genannt.“
Darüber hinaus unterstreicht sie die gesellschaftliche Aufgabe, „das Thema weiter zu adressieren und wirklich Ressourcen freizumachen, um auch Beratungsstrukturen zu stärken, die schon da sind, um Frauenhäuser, andere Einrichtungen zu stärken, damit diejenigen, die betroffen sind, auch eine Idee haben, was sie tun können, wenn ihnen das widerfährt.“
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