Kira Thiel, M.A.

Junior Researcher Mediensozialisation

Kira Thiel ist seit August 2019 Junior Researcher am Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI). Sie erforscht die vielfältigen Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt. Ihre Forschung ist Teil des Kompetenzbereich „Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen“, der im Forschungsprogramm 3 „Wissen für die Mediengesellschaft“ angesiedelt ist.

Im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“ befasst sie sich unter anderem mit den Chancen und Risiken der Online-Nutzung Heranwachsender. Ihr Dissertationsprojekt „Coping mit belastenden Online-Erfahrungen im Jugendalter“ knüpft an diese Thematik an und rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Jugendliche mit belastenden Online-Erfahrungen umgehen bzw. welche Coping-Strategien sie in diesem Zusammenhang einsetzen.

Die Online-Nutzung von Kindern und Jugendlichen und das Thema Coping beschäftigten sie auch im Kontext der Covid-19-Pandemie. Im Projekt Kids‘ Digital Lives in Covid-19 Times (KiDiCoTi) untersuchte sie die Auswirkungen des Lockdowns auf das Mediennutzungsverhalten und das Wohlbefinden Elf- bis 18-Jähriger.

Neben negativen Erlebnissen bei der Internetnutzung und ihrer Bewältigung interessiert sie sich außerdem für die Rolle digitaler Medien, insbesondere Social-Media-Plattformen, im Meinungsbildungsprozess junger Menschen und für damit zusammenhängende Phänomene wie Social-Media-Influencer*innen und Fake News.

Kira Thiel studierte Kommunikationswissenschaft (Nebenfach Psychologie) an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Kinder- und Jugendmedien an der Universität Erfurt. Während des Studiums arbeitete sie unter anderem beim JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und dem Kinderfernsehsender KiKA von ARD und ZDF.

Kontakt

Kira Thiel, M.A.

Junior Researcher Mediensozialisation

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Warburgstraße 30b
20354 Hamburg

Letzte Aktualisierung: 19.06.2026

Arbeiten von Kira Thiel, M.A.

Cover Bericht Herausforderungen und Chancen: Der deutsche ÖRR in Zeiten von Plattformen und KI
Publikation Open Access erschienen!

Der deutsche ÖRR in Zeiten von Plattformen und KI

In ihrem Publikationsprojekt für die Friedrich-Ebert-Stiftung beschreibt Magdalena Stratmann, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland mit der Herausforderung umgeht, seinen gesetzlichen Auftrag unter stark veränderten Bedingungen des digitalen Informationsökosystems zu erfüllen.

Historische Aufnahme des HR-Funkhauses am Dornbusch aus den 50ern
Projekt Medienhistorisches Projekt

Die Geschichte des Hessischen Rundfunks in der Nachkriegszeit

Im Vorfeld des 80. Gründungsjubiläums des Hessischen Rundfunks (hr) arbeitet Hans-Ulrich Wagner die Entstehung des hr wissenschaftlich auf. Der Fokus richtet sich dabei speziell auf unternehmensgeschichtliche, personal- und programmpolitische Entscheidungen im Kontext der Nachkriegszeit.

Aufnahme der gesamten Gruppe der Research Clinic, im Kreis sitzend
Beitrag Bericht aus der Research Clinic

Wie gelingt differenzierte KI-Berichterstattung?

Öffentliche Debatten über KI bewegen sich oftmals zwischen technologischen Heilsversprechen und dystopischen Zukunftsszenarien - wie können Journalist*innen differenziert über dieses Thema berichten, das allgegenwärtig und zugleich schwer greifbar ist? Eine Research Clinic am HBI hat die Herausforderungen der KI-Berichterstattung und mögliche Lösungsansätze diskutiert.

Cover Organizational Research Methods Journal
Publikation Open Access erschienen!

Argument Mining für die Organisationsforschung

Wie begründen Organisationen Entscheidungen, bauen Legitimität auf und treten durch kommunikative Handlungen mit ihrem Umfeld in Beziehung? Der Artikel stellt das aspektbasierte Argument Mining (ABAM) als methodische Innovation zur Untersuchung dieser Fragen vor. Es kann Argumentationsmuster in großen Textkorpora identifizieren, etwa in der Twitter-Debatte über Kernenergie in Deutschland.

Cover der Zeitschrift für Geistiges Eigentum
Publikation Open Access erschienen!

Von Verhaltenskodizes und Standards zu sozio-technischen Ökosystemen

Im Rahmen des Digitalen Binnenmarkts der EU teilen sich staatliche Stellen und private Unternehmen zunehmend die Verantwortung für die Durchsetzung von Regeln. Das macht die Regulierung komplexer, weil viele Akteure miteinander verbunden sind und sich gegenseitig kontrollieren. In seinem Beitrag argumentiert Tobias Mast deshalb für ein erweitertes Verständnis von „Ko-Regulierung“, das dieses Zusammenspiel als Ganzes betrachtet.

Cover der Studie "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" der Aktion Mensch
Publikation Open Access erschienen!

Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Teilhabeerfahrungen und Teilhabeerwartungen von Menschen mit Beeinträchtigung

Im Auftrag der Aktion Mensch haben Jan-Hinrik Schmidt und Milena Braun untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigung den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland bewerten. Die Studie ermöglicht den Vergleich mit der Gesamtbevölkerung und zeigt unter anderem, dass Menschen mit Beeinträchtigung weniger Zusammenhalt erleben, obwohl sie sich häufiger im politischen und ehrenamtlichen Bereich engagieren.

Cover des Arbeitspapiers
Publikation Zum Download

Reuters Institute Digital News Report 2026: Ergebnisse für Deutschland

Seit 2012 untersucht der Reuters Institute Digital News Survey jährlich über Repräsentativbefragungen in mittlerweile 48 Ländern generelle Trends und nationale Besonderheiten der Nachrichtennutzung. Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut ist als Kooperationspartner verantwortlich für die deutsche Teilstudie, deren Ergebnisse für 2026 nun heruntergeladen werden können.

Eine Frau im Gespräch bei der ARD-Dialogaktion "Was Deutschland verbindet.
Beitrag Beitrag im Media Research Blog

Trotz unterschiedlicher Meinungen im Gespräch bleiben? Zwei Beispiele aus der Praxis

Ob beim Familienessen oder in der Mittagspause: Unterschiedliche Meinungen gehören zum Alltag. Doch was passiert, wenn Menschen trotz kontroverser Ansichten im Gespräch bleiben? Dieser Beitrag stellt die Dialogformate „Was Deutschland verbindet“ und „Context Collapse“ vor und zeigt, wie solche Begegnungsräume zu gemeinsamer Meinungsbildung und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können.

Logo BredowCast
Episode Neue Podcastfolge erschienen!

Family Influencing: Kinderdarstellungen auf Instagram, TikTok und YouTube

Wie werden Babys und Kinder bis zu fünf Jahren auf den Plattformen Instagram, TikTok und YouTube in monetarisierten deutschsprachigen Family-Influencing-Profilen dargestellt? Das hat ein Team um Stephan Dreyer und Claudia Lampert am HBI untersucht. Im BredowCast erläutert Stephan Dreyer die Studienergebnisse und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen.

Personen bei der ARD-Dialogaktion "Was Deutschland verbindet"
Beitrag Blogbeitrag zum Dialogprojekt „Was Deutschland verbindet“

Was Gespräche mit Andersdenkenden verändern können

Bei dem ARD-Dialogformat „Was Deutschland verbindet“ kommen Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen miteinander ins Gespräch. Das HBI erforscht begleitend, wie sich die Diskussionen auf die Einstellungen der Teilnehmenden auswirken. Nun liegen erste Ergebnisse vor.

Episode Neue Podcastfolge erschienen!

Dr. med. KI – Künstliche Intelligenz als Arztersatz?

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.“ Diesen Warnhinweis für Arzneimittel kennen alle. Müsste er mittlerweile ergänzt werden um „oder fragen Sie Ihren KI-Chatbot?“ Claudia Lampert forscht zu Herausforderungen digitaler Transformation für die Mediensozialisation und Gesundheitskommunikation und ordnet im BredowCast die Chancen, sowie Risiken und Nebenwirkungen von KI-Chatbots ein.

Beitrag Interview im APA-Value-Newsletter

Was bedeutet die Nutzung kommunikativer KI im Journalismus?

Im Rahmen eines ethnografischen Forschungsaufenthalts untersucht Wiebke Loosen die Austria Presse Agentur (APA) als eines von drei Medienhäusern in Europa. Im begleitenden Interview mit der APA-Value erläutert sie, was kommunikative KI im journalistischen Kontext bedeutet, welche Fragen ihre Forschung im Projekt "Kommunikative KI (Com AI)" leiten, warum die APA dafür ein besonders aufschlussreiches Forschungsfeld ist – und welche übergreifenden Erkenntnisse sich daraus für Medienorganisationen ableiten lassen.

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