Wie Flucht und Vertreibung in den Medien dargestellt werden, beeinflusst auch, wie Gesellschaften sich an historische Ereignisse erinnern. Mit ihren Forschungsprojekten zur Mediengeschichte von Flucht und Vertreibung untersuchen Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner, welche Rolle Medien bei der Entstehung und Vermittlung von Geschichtsbildern spielen.
Im 8. BredowCast berichten die beiden über aktuelle Projekte der Forschungsstelle Mediengeschichte und darüber, wie sich historische Darstellungen von Flucht und Vertreibung mit medienhistorischen Methoden untersuchen lassen. Dabei geht es auch um Medien als Akteure der Vergangenheitspolitik und um die Frage, wie mediale Quellen sichtbar machen können, welche Vorstellungen von Geschichte in unterschiedlichen Zeiten geprägt wurden.