Stipendiatin des Mercator-Fellowship-Programms von Februar 2026 bis Januar 2027
Svea Eckert arbeitet als investigative Journalistin und Autorin, insbesondere zu Themen im Bereich Digitalisierung, Datenschutz und Cybersecurity, hauptsächlich für die ARD und den NDR. Dabei berichtet sie oft über die Schattenseiten der Digitalisierung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Einige ihrer Arbeiten erregten sowohl nationale als auch internationale Aufmerksamkeit.
Für die Dauer ihres Stipendiums der Stiftung Mercator ist sie assoziierte Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI). Hier ist sie insbesondere in der Forschungsgruppe „Transformation von Journalismus und Öffentlichkeit“ in Programmbereich 1 „Gesellschaftliche Funktionen von Kommunikation und Medien“ tätig. Ihr Projekt für die Mercator-Stiftung beschäftigt sich mit den strukturellen Bedingungen, unter denen KI-Berichterstattung in Redaktionen entsteht (Projekt „Zwischen Hype und Doom – Woran guter Journalismus über KI (noch) scheitert“ auf der Webseite der Stiftung Mercator: https://www.stiftung-mercator.de/de/fellows/svea-eckert/).
Svea Eckert zeichnete für die ARD-Story „Machtmaschine Meta“ den Aufstieg und Fall von Facebook nach, recherchierte zu Cybercrime in Myanmar und beleuchtetet in regelmäßigen Kurz- und Langbeiträgen, wie Populisten Netzwerke zur Meinungsbeeinflussung missbrauchen. In ihren Filmen für die ARD porträtiert Svea Eckert sie außerdem Whistleblower wie Frances Haugen, Edward Snowden und Julien Assange.
Für ihre Arbeit verwendet sie unter anderem datenjournalistische Techniken, arbeitet im OSINT Bereich und ist Spezialistin für Social Engineering. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Journalistenpreis und dem Helmut-Schmidt-Preis. Sie ist Host verschiedener Podcasts und spricht regelmäßig auf großen Hackerkonferenzen, wie der Defcon und dem Chaos Communication Congress CCC.