Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Platzierung und Präsentation von Artikeln in Nachrichtenaggregatoren
In der Studie "Nudges for news recommenders" untersuchen Nicolas Mattis, Lucien Heitz, Philipp K. Masur, Judith Möller und Wouter van Atteveldt, wie die Platzierung und Präsentation von Nachrichtenartikeln in Nachrichtenempfehlungssystemen das Nutzerverhalten beeinflussen können.
Quiz: Was wissen Sie über Medien und Pressefreiheit?
Für das Format „Zehn Fragen, ein Experte – das Wissenschaftsquiz“ der Leibniz-Gemeinschaft und t-online hat Matthias C. Kettemann ein Quiz zur Leitfrage „Wodurch unterscheidet sich die US-Medienlandschaft von der in Deutschland?“ entwickelt.
Social Media erst ab 16?
In Australien tritt am 10. Dezember 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Kraft. Auch in Deutschland wird über ein solches Verbot diskutiert. Aber wäre so ein Totalverbot rechtlich möglich und wäre es überhaupt sinnvoll? Stephan Dreyer und Kira Thiel erläutern, welche Hürden und Gefahren mit einem Totalverbot verbunden wären und zeigen Alternativen zu einem Verbot auf.
Digital Constitutionalism neu gedacht
In einem Kapitel des Oxford Handbook of Digital Consitutionalism beleuchten Matthias C. Kettemann und Anna Sophia Tiedeke die Idee des Digital Constitutionalism aus der Perspektive verschiedener Normativitäten – also der Vielfalt an Regeln, Werten und Ordnungsprinzipien, die den digitalen Raum prägen.
Social-Media-Verbot nur auf EU-Ebene möglich
Medienrechtler Stephan Dreyer erläutert die rechtlichen Hürden für ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Deutschland. Die deutsche Politik, so Stephan Dreyer, habe in diesem Bereich aufgrund des Anwendungsvorrangs des 2024 in Kraft getretenen Digital Services Act (DSA) der europäischen Union keinerlei Regelungskompetenz. Ein Verbot könne daher nur auf EU-Ebene umgesetzt werden.
Babys und Kleinkinder als Family Influencer
Wie Babys und kleine Kinder bis zu 5 Jahren auf Instagram, TikTok und YouTube in geschäftsmäßigen deutschsprachigen "Family Influencing"-Profilen dargestellt werden, untersucht das HBI qualitativ und quantitativ. Ein Team um Claudia Lampert und Stephan Dreyer diskutiert die Ergebnisse mit Blick auf den bestehenden Rechtsrahmen und medienethische Überlegungen.
Herzliche Glückwünsche, Martin Fertmann!
Martin Fertmann hat seine rechtswissenschaftliche Dissertation zum Thema "Menschenrechtssozialisation auf Online-Plattformen – Zur Selbst- und Fremdbeschreibung des 'Meta Oversight Board'“ erfolgreich verteidigt. Wir gratulieren sehr herzlich!
Recht der Digitalisierung
Kann den zentralen Herausforderungen der Digitalisierung mit Recht begegnet werden? Die Beiträge in dem von Prof. Dr. Matthias C. Kettemann herausgegebenen Band zeigen, welche neuen Rechtsgebiete von Bedeutung sind, wie KI reguliert werden kann, welche Rolle digitale Dienste haben und wie gute Technologiepolitik und sinnvolles Innovationsrecht aussieht.
Christian Ollig gewinnt Deutschen Studienpreis
Christian Ollig erhält den mit 25.000 Euro dotierten 1. Preis des Deutschen Studienpreises 2025 der Körber-Stiftung in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften. In seiner an der Universität Hamburg und am HBI erstellten medienrechtlichen Doktorarbeit hat er anhand des Digital Services Act der EU untersucht, wie Menschen ihre Grundrechte, etwa die Meinungsfreiheit, auf Online-Plattformen durchsetzen können.
Termine
Mediengeschichtliche Lunchtalks
21. Mai 2026Das internationale Forscher*innennetzwerk Entangled Media Histories (EMHIS), an dem das HBI als Partner beteiligt ist, hat für das Frühjahr ein Online-Seminarprogramm zu mediengeschichtlichen Themen zusammengestellt. Am 21. Mai geht es um das Zusammenspiel von Sirenen, Radio und staatlichen Informationsstrategien in Schweden zwischen 1930 und 1960.
Verantwortung von Medien in Zeiten von Demokratie und autoritärer Herrschaft
22. Mai 2026Hans-Ulrich Wagner spricht auf dem „Forum Demokratie und Erinnerungskultur“ über die Rolle der journalistischen Medien in der Erinnerungskultur. Im Zuge der Veranstaltung wird die Frage diskutiert, was Verantwortung der Medien und ihrer Nutzer*innen heute bedeutet, besonders für eine kritische Erinnerungskultur.
Context Collapse
Gesellschaftliche Vielfalt und politische Meinungsbildung
28. Mai 2026Wie gelingt politische Meinungsbildung in einer vielfältigen Gesellschaft? Dieser Frage widmet sich diese Ausgabe der Salonreihe Context Collapse, zu der der Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) zusammen mit den Bücherhallen Hamburg einlädt. Eine Diskussionsveranstaltung mit Expert*innen-Inputs von Jan Rau, HBI, und Hannah Göppert, Initiative Offene Gesellschaft.
#LeibnizMediaLecture
Neue politische Redeweisen und der Wandel politischer Repräsentation
16. Juni 2026Diese Leibniz Media Lecture wird ausgerichtet vom Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Dr. Julian Müller, Universität Hamburg, geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie sich politische Repräsentation verändert, wenn Repräsentierte zunehmend die Möglichkeit haben, sich selbst zu präsentieren.
HH-Mediensymposium
Wo Suche und KI aufeinandertreffen – und Medien verstummen könnten
25. Juni 2026Welche Auswirkungen haben das Aufeinandertreffen von traditioneller Internetsuche und generativer künstlicher Intelligenz auf das Informations-Ökosystem? Diese Frage steht im Zentrum des 16. Hamburger Mediensymposiums, veranstaltet vom HBI sowie der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg.