Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Die ARD und die Politik – Ringen um Unabhängigkeit
Vor 75 Jahren fand die konstituierende Sitzung der ARD statt. Ziel war es, die Sender gegenüber der Politik zu stärken und international mitreden zu können, zum Beispiel bei der Vergabe von Sendefrequenzen. „Die Sender“, das bedeutete damals noch ausschließlich Hörfunk. Im Podcast von Rainer Volk für SWR Kultur beleuchtet der Medienhistoriker Hans-Ulrich Wagner gemeinsam mit anderen Medien-Expert*innen die Geschichte der ARD.
Sascha Hölig über seine Arbeit zur Selbstverpflichtungserklärung des ZDF
Medienforscher Dr. Sascha Hölig ist Sachverständiger des ZDF-Fernsehrats und hat diesen bei der Umsetzung der in der Selbstverpflichtungserklärung des ZDF festgelegten Qualitätsziele zwei Jahre lang begleitet. Innerhalb des Teams hat er sich hauptsächlich mit den Messinstrumenten des ZDF Kompass, ihren Potenzialen und Grenzen befasst. In einem Interview, erschienen im Newsletter des ZDF-Fernsehrats, zieht er ein Fazit.
Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ erhält vier Jahre weitere Förderung
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat beschlossen, den Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ bis September 2029 weiter zu fördern. Neben den Eigenmitteln der Partnerinstitute stehen dem Verbund zusätzliche 1,2 Millionen Euro für Forschung und Wissenstransfer zur Verfügung. Das HBI untersucht im Research Lab „Praktiken der Aneignung“ auch historische Memes und TikTok-Videos sowie geschichtliche Instagram- und Twitter-Accounts.
Bundestagswahlkampf auf TikTok – welche Parteien sind erfolgreich und warum?
Gregor Wiedemann untersuchte mit seinem Team, wie der Wahlkampf auf TikTok geführt wurde. Die Erfolge der AfD auf der Plattform waren seit den Wahlen im vergangenen Jahr bekannt. Daher stand für die Forscher*innen diese Frage im Fokus: Wie haben die anderen Parteien reagiert – und ist die Dominanz der AfD inzwischen gebrochen? Im BredowCast erläutert er die Forschungsergebnisse.
Der Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit im Digital Services Act
Die Publikation "Der Schutz der Meinungsäußerungsfreiheit im Digital Services Act", an der Matthias C. Kettemann maßgeblich beteiligt war, bildet den Auftakt einer Schriftenreihe der österreichischen Kommunikationsbehörde (KommAustria) zum DSA, die eine Grundlage für das Verständnis des DSA schaffen und zu einer differenzierten Diskussion beitragen soll.
Zwischen Neugier und Skepsis: Nutzung und Wahrnehmung generativer KI zur Informationssuche in Deutschland
In welchem Ausmaß, für welche Zwecke und aus welchen Gründen die deutsche Bevölkerung generative künstliche Intelligenz in Anwendungen wie ChatGPT oder Google Gemini nutzt, hat das Forschungsprojekt “Generative künstliche Intelligenz für die Informationsnavigation”, gefördert vom BMBF, untersucht. Im Arbeitspapier sind die Ergebnisse zum Download verfügbar.
Nutzung und Wahrnehmung generativer KI zur Informationssuche in Deutschland
Das Forschungsprojekt “Generative künstliche Intelligenz für die Informationsnavigation”, gefördert vom BMBF, hat untersucht, in welchem Ausmaß, für welche Zwecke und aus welchen Gründen die deutsche Bevölkerung generative künstliche Intelligenz (KI) in Anwendungen wie ChatGPT oder Google Gemini nutzt. Die Ergebnisse werden in zwei Videos sowie einem Bericht und einem Podcast präsentiert.
Vertrauenswürdige Hinweisgeber sind keine Beliehenen!
In der aktuellen Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht wendet sich Tobias Mast gegen die zunehmend prominente Ansicht im rechtswissenschaftlichen Schrifttum, wonach Vertrauenswürdige Hinweisgeber (trusted flagger) nach Art. 22 des Digital Services Act (DSA) Beliehene und damit funktional betrachtet Behörden im Sinne des deutschen Verwaltungsrechts sind.
Die Bildungsfunktion des ZDF aus der Sicht der Bevölkerung
Eine Studie zum Bildungsauftrag des ZDF hat erstmal erhoben, welche bildungsbezogenen Erwartungen und Wahrnehmungen die Bevölkerung hat. Jan-Hinrik Schmidt, Uwe Hasebrink und Dieter Storll waren beratend an Konzeption und Auswertung beteiligt und haben die Kernbefunde ausführlich in einem Beitrag aufbereitet.
Termine
Wirkungen der Berichterstattung über die Klimakrise
22. April 2026Dr. Lisa Merten hält im Rahmen der Thementage Digitale Medien einen Vortrag mit dem Titel „Helden, Störenfriede und engagierte Bürger*innen: Die Wirkungen der Berichterstattung über die Klimakrise“. Die Thementage werden ausgerichtet vom Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Siegfried Lenz‘ Rundfunksendungen über Ostpreußen und Masuren
27. April 2026Siegfried Lenz setzte seiner Heimat nicht nur literarische Denkmäler, sondern widmete sich darüber hinaus in zahlreichen Hörspielen, Hörfolgen, Features dem Verlust von Heimat und dem Schicksal der Vertreibung. Hans-Ulrich Wagner beleuchtet die frühen Vertriebenen- und Ostpreußensendungen von Siegfried Lenz im Kontext von dessen biographischer und literarischer Entwicklung.
HH-Mediensymposium
Wo Suche und KI aufeinandertreffen – und Medien verstummen könnten
25. Juni 2026Welche Auswirkungen haben das Aufeinandertreffen von traditioneller Internetsuche und generativer künstlicher Intelligenz auf das Informations-Ökosystem? Diese Frage steht im Zentrum des 16. Hamburger Mediensymposiums, veranstaltet vom HBI sowie der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg. Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.