Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Kann die europäische Plattform W Social eine Alternative zu X sein?
Mit W Social entsteht eine europäische Alternative zu etablierten Social-Media-Plattformen wie X. Der Ansatz: mehr Datenschutz, weniger Hass und Desinformation. Damit solche Plattformen aber eine echte Alternative sein können, brauche es ein „gesamtgesellschaftliches Momentum“, sagt Jan Rau im Interview.
Vom australischen Social Media Verbot zum EU KIDS Act
Wie geht zeitgemäßer Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt? In Australien ist im Dezember 2025 das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Kraft getreten. In Deutschland hat Bundesfamilienministerin Karin Prien eine unabhängige Expertenkommission zum Thema „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ einberufen. Auf EU-Ebene nimmt der Gesetzesentwurf EU KIDS seinen Lauf. Claudia Lampert und Stephan Dreyer ordnen im BredowCast die Entwicklungen ein.
Wie Elon Musk sich in die deutsche Politik einmischt
Jan Rau erläutert in der englischsprachigen Tageszeitung The Guardian, wie die AfD von Elon Musk profitiert und warum der Einfluss dennoch begrenzt ist. Die Dynamiken der medialen Aufmerksamkeit untersucht er im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt am HBI.
Der geplante EU KIDS Act – Überblick und Einordnung
In seinem Blogbeitrag gibt Stephan Dreyer einen Überblick über den EU KIDS Act als europaweiten Rechtsrahmen für den Online-Jugendmedienschutz und ordnet ihn ein. Der EU KIDS Act ist, so Stephan Dreyer, der bislang weitreichendste Versuch einer gesetzlichen Einhegung der Gestaltung von einer Vielzahl von Online-Diensten mit dem Ziel des Kinder- und Jugendmedienschutzes.
EU KIDS Act – Vorschlag zur Regulierung sozialer Medien
Die EU-Kommission legt mit dem EU KIDS Act „nicht weniger vor als einen umfassenden EU-Ordnungsrahmen für den Jugendmedienschutz im digitalen Raum“, erläutert Stephan Dreyer in seinem Statement für das Science Media Center. Mit dem Verordnungsentwurf will die EU-Kommission neue Vorgaben für digitale Dienste durchsetzen, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen.
Vom Forschungsprojekt zur dauerhaften Plattform: molo bleibt
Bremen / Hamburg / Leipzig, 09.09.2026. Die Plattform molo (kurz für moving local) wird nach dreieinhalb Jahren gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsarbeit an der Universität Bremen weitergeführt und für neue Städte, Medien und Vereine geöffnet. Die gemeinwohlorientierte App bündelt lokale Informationen und ist inzwischen deutschlandweit, kostenlos, werbefrei und ohne Anmeldung nutzbar.
Muss KI-Entwicklung gebremst werden?
Matthias Kettemann erläutert in seinem Statement für das Science Media Center, der Vorschlag des Anthropic-CEOs Dario Amodei für eine kontrollierte Verlangsamung aktueller KI-Entwicklung sei ernster zu nehmen als frühere "Pause"-Appelle, weil er nicht vage nach einem Stopp ruft.
Was bedeutet es heute wirklich, mit dem Internet aufzuwachsen?
Das Forschungsnetzwerk EU Kids Online hat in seiner internationalen Vergleichsstudie neue Befunde zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Claudia Lampert und Brian O’Neill erklären die komplexen Ergebnisse in einem englischsprachigen Blogartikel, der die Erfahrungen der jungen Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Wie die AfD TikTok für den Wahlkampf nutzt
Am 6. September hat Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag gewählt. Azade Kakavand hat im Vorfeld der Wahl die Präsenz der Parteien auf TikTok untersucht und erläutert in der Sendung „Das Medienmagazin“ (radioeins, rbb), warum die AfD auch auf TikTok eine große Reichweite erzielen konnte.
Termine
Hamburger Horizonte 2026
Online-Sicherheit von Jugendlichen: Wie viel Adultismus darf’s denn sein?
11. November 2026Wie viel Entscheidungsmacht sollten Erwachsene über die digitalen Praktiken junger Menschen haben? Im Rahmen der Hamburger Horizonte lädt das HBI zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Online-Sicherheit von Jugendlichen ein. In zwei Impulsen und einer Fishbowl diskutieren Expert*innen und Interessierte: Wie lassen sich Jugendschutz und Selbstbestimmung online vereinbaren?
HamburgDeepfakes und die Macht der Täuschung
11. November 2026Judith Möller diskutiert an der Bucerius Law School mit Nadine Klass und Linda Kuschel über die gesellschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen durch Deepfakes.
HamburgKinder und KI: Verändert sich die digitale Kindheit?
16. November 2026Welche Chancen und Risiken bringt der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit sich? Darüber diskutiert Claudia Lampert mit weiteren Expert*innen bei der Podiumsdiskussion "Children and AI: Changing Digital Childhoods?“, zu der das HBI und das Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) einladen.
HamburgForschung trifft Lebenswelt: Wie Forschung junge Menschen in Bildung, Medien und Alltag erreicht
18. November 2026Claudia Lampert diskutiert bei „Bildung4Future“ darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse junge Menschen über digitale Medien und Bildungsangebote erreichen können.
OnlineAufwachsen im digitalen Zeitalter – was macht das mit unseren Kindern?
21. November 2026Wie beeinflussen digitale Medien das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen? Claudia Lampert spricht darüber beim Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in Berlin.
Berlin#Verbieten – Zu jung zum Scrollen?
3. Dezember 2026Claudia Lampert diskutiert bei der Abschlussveranstaltung von #MoinDigitaleVorbilder über Social-Media-Verbote und die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen.
Hamburg