Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Transparenz oder Opazität
Martin Fertmann hat gemeinsam mit Simone Kuhlmann, Fabrizio De Gregorio, Hannah Ofterdinger und Anton Sefkow einen Sammelband mit rechtswissenschaftlichen Beiträgen zur Problematik der Transparenz in automatisierten Entscheidungsprozessen herausgegeben.
Social Media Content Creators aus Sicht ihrer jungen Follower
Jugendliche und junge Erwachsene folgen gezielt Influencern um sich zu informieren - Social Media Content Creators erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen und tragen wesentlich zur Meinungsbildung bei.
Lokaljournalismus, wie er sein sollte
Wir schreiben das Jahr 2041. Irgendwo in Deutschland lebt Chris, der ideale Lokaljournalist. Sechs Praktiker*innen haben sich auf dieses Gedankenspiel eingelassen und Geschichten über Chris geschrieben. Welche Metaphoriken verwenden sie dabei und was lässt sich daraus für die Zukunft schließen?
Informatik-Methoden in der Kommunikationswissenschaft
Das Kooperations-Projekt überträgt Methoden der Informatik auf die empirische Kommunikationswissenschaft. Teilautomatisierte Inhaltsanalysen können so auch riesige Datenmengen untersuchen.
Informationsorientierungstypen und Informationsstand jüngerer und älterer Nachrichtenhörer
Nutzer*innen lassen sich durch ein bestimmtes Muster von nachrichtenbezogenen Einstellungen, die Nutzung von Quellen und deren Relevanz für die Meinungsbildung sowie den wahrgenommenen Informationsstandes charakterisieren. Leonie Wunderlich und Sascha Hölig haben untersucht, wie sich diese Muster zwischen und innerhalb drei Altersgruppen unterscheiden und erforschen den Zusammenhang mit dem gesellschaftspolitischen Wissen.
Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung
Rudolf Kammerl, Claudia Lampert und Jane Müller haben untersucht, wie sich mediale Entwicklungen und die zunehmende Mediennutzung in Familien, Peergroups, Schulen usw. auf die Akteurskonstellationen und die kommunikativen Praktiken innerhalb dieser sozialen Kontexte auswirken und zu deren Entgrenzung beitragen.
Wenn eine Verweigerung keine Option ist
Staaten übernehmen zunehmend Kontrolle über digitale Infrastrukturen und agieren als Gatekeeper. Was bedeutet das für menschenrechtliche Schutzmechanismen?
Europäische Ansichten zur Privatisierung der Netzöffentlichkeit
Sollte eine große Social-Media-Plattform entscheiden, legale Inhalte zu blockieren? Sollte eine Plattform mit mehr als drei Milliarden Nutzern in der Lage sein, den Zugang zu geschützter Meinungsäußerung einzuschränken, zu entscheiden, dass Kritik an der Covid-19-Politik Fehlinformation ist oder dass Sterbehilfe gleichbedeutend mit Selbstmord ist - und das weltweit?
Komplexe Gleichgewichte, ungewisse Zukunft
Die Vorteile der Online-Kommunikation liegen auf der Hand. Sie ermöglicht einen internationalen Dialog mit Menschen und beschleunigt Geschäftsabläufe. Gleichzeitig werden Online-Plattformen auch von Personen genutzt, die illegale Aktivitäten betreiben. Viele Staaten reagieren mit Vorschriften, die Moderation, Überprüfung und Berichtspflichten ermöglichen. Wie lässt sich der Schutz grundlegender Freiheiten mit der Einschränkung illegaler Inhalte in Einklang bringen?
Termine
Ist das (noch) Journalismus?
31. Januar 2026Anna von Garmissen stellt beim Journalismustag der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) die Ergebnisse der bislang größten Befragung unter "peripheren Medienakteur*innen" im deutschsprachigen Raum vor. In dem Vortrag „Influencer*innen, Content Creators, Gründer*innen: Ist das (noch) Journalismus?“ erläutert sie, wie sich diese Medienschaffenden vom journalistischen Kern unterscheiden.