Aktuelles
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Twitter-Alternative mit Problemen: Was bei Mastodon besser laufen muss
Seit Elon Musk Twitter übernommen hat, schauen sich viele User*innen nach Alternativen um. Mastodon tritt als Gewinner auf. Die Plattform hätte nun die Chance, neue Wege nachhaltiger Content-Governance zu pilotieren und zum Experimentierraum für demokratische Diskurse zu werden, finden Lena Hinrichs und Matthias C. Kettemann.
„Auf Twitter ließ er Medien nach seiner Pfeife tanzen“
Donald Trump darf wieder twittern. Welchen Einfluss der ehemalige US-Präsident nun auf der Plattform erlangt, hänge weniger von Trump selbst ab, als von journalistischen Medien und wie sie mit seinen Tweets umgehen, sagt Jan-Hinrik Schmidt.
Analysemöglichkeiten zur automatischen Erkennung von Argument-Aspekten
Mattes Ruckdeschel und Dr. Gregor Wiedemann beschreiben in einem Konferenzpapier Analysemöglichkeiten zur automatischen Erkennung von Argument-Aspekten, mit denen pro/kontra-Argumente inhaltlich kategorisiert werden. Auf Basis der Arbeit können Argumentationsmuster und ihre Veränderungen in öffentlichen Diskursen, z.B. in Nachrichtentexten oder Tweets, detailliert automatisch untersuchen werden.
Transparenz oder Opazität
Martin Fertmann hat gemeinsam mit Simone Kuhlmann, Fabrizio De Gregorio, Hannah Ofterdinger und Anton Sefkow einen Sammelband mit rechtswissenschaftlichen Beiträgen zur Problematik der Transparenz in automatisierten Entscheidungsprozessen herausgegeben.
Social Media Content Creators aus Sicht ihrer jungen Follower
Jugendliche und junge Erwachsene folgen gezielt Influencern um sich zu informieren - Social Media Content Creators erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen und tragen wesentlich zur Meinungsbildung bei.
Lokaljournalismus, wie er sein sollte
Wir schreiben das Jahr 2041. Irgendwo in Deutschland lebt Chris, der ideale Lokaljournalist. Sechs Praktiker*innen haben sich auf dieses Gedankenspiel eingelassen und Geschichten über Chris geschrieben. Welche Metaphoriken verwenden sie dabei und was lässt sich daraus für die Zukunft schließen?
Informatik-Methoden in der Kommunikationswissenschaft
Das Kooperations-Projekt überträgt Methoden der Informatik auf die empirische Kommunikationswissenschaft. Teilautomatisierte Inhaltsanalysen können so auch riesige Datenmengen untersuchen.
Informationsorientierungstypen und Informationsstand jüngerer und älterer Nachrichtenhörer
Nutzer*innen lassen sich durch ein bestimmtes Muster von nachrichtenbezogenen Einstellungen, die Nutzung von Quellen und deren Relevanz für die Meinungsbildung sowie den wahrgenommenen Informationsstandes charakterisieren. Leonie Wunderlich und Sascha Hölig haben untersucht, wie sich diese Muster zwischen und innerhalb drei Altersgruppen unterscheiden und erforschen den Zusammenhang mit dem gesellschaftspolitischen Wissen.
Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung
Rudolf Kammerl, Claudia Lampert und Jane Müller haben untersucht, wie sich mediale Entwicklungen und die zunehmende Mediennutzung in Familien, Peergroups, Schulen usw. auf die Akteurskonstellationen und die kommunikativen Praktiken innerhalb dieser sozialen Kontexte auswirken und zu deren Entgrenzung beitragen.
Termine
Wirkungen der Berichterstattung über die Klimakrise
22. April 2026Dr. Lisa Merten hält im Rahmen der Thementage Digitale Medien einen Vortrag mit dem Titel „Helden, Störenfriede und engagierte Bürger*innen: Die Wirkungen der Berichterstattung über die Klimakrise“. Die Thementage werden ausgerichtet vom Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Siegfried Lenz‘ Rundfunksendungen über Ostpreußen und Masuren
27. April 2026Siegfried Lenz setzte seiner Heimat nicht nur literarische Denkmäler, sondern widmete sich darüber hinaus in zahlreichen Hörspielen, Hörfolgen, Features dem Verlust von Heimat und dem Schicksal der Vertreibung. Hans-Ulrich Wagner beleuchtet die frühen Vertriebenen- und Ostpreußensendungen von Siegfried Lenz im Kontext von dessen biographischer und literarischer Entwicklung.
HH-Mediensymposium
Wo Suche und KI aufeinandertreffen – und Medien verstummen könnten
25. Juni 2026Welche Auswirkungen haben das Aufeinandertreffen von traditioneller Internetsuche und generativer künstlicher Intelligenz auf das Informations-Ökosystem? Diese Frage steht im Zentrum des 16. Hamburger Mediensymposiums, veranstaltet vom HBI sowie der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg. Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.