Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Studien zur Lage des Journalismus in Deutschland
Wie steht es um den Journalismus in Deutschland? Anna von Garmissen erläutert in ihrem Artikel für das Medienportal epd Medien drei aktuelle Studien zur Situation von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Die Erkenntnisse, so Anna von Garmissen, machen nachdenklich und sollten uns zusammengenommen alle alarmieren.
Gütesiegel für zivile Kommunikation
Wie lassen sich Verzerrungen in der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie korrigieren, ohne die freie Meinungsäußerung einzuschränken? Dieser englischsprachige Blogbeitrag diskutiert, inwiefern neue Anreizstrukturen konstruktive Kommunikation auf digitalen Plattformen sichtbarer machen können und welche Rolle der Digital Services Act als Rahmen für solche Interventionen spielen kann.
Kontextualisierte Repertoirekarten in der Mediennutzungsforschung
In ihrem Beitrag stellen Lisa Merten und Uwe Hasebrink kontextualisierte Repertoirekarten als Verfahren zur Erfassung von Medienrepertoires vor und diskutieren deren Möglichkeiten und Grenzen in der Mediennutzungsforschung. Ihr Beitrag ist Teil des Sammelbands „Medien-, Daten- und Vernetzungspraktiken erforschen. Methodische Konzepte und Forschungssoftware“.
Kommunikative Gefahren im Online-Umfeld
Wie kann die deutsche Demokratie angesichts der kommunikativen Gefahren des digitalen Raums wehrhaft bleiben? Der Beitrag von Jan-Ole Harfst zeigt, dass kommunikativen Gefahren im Internet nicht allein auf nationaler Ebene begegnet werden kann, sondern eines supranationalen Demokratieschutzes bedarf, und ordnet die Bedeutung des Digital Services Act (DSA) in diesem Kontext ein.
Stephan Dreyer im USK-Beirat
Dr. Stephan Dreyer übernimmt die Rolle des juristischen Sachverständigen im Beirat der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Das Gremium hat sich im Dezember 2025 für die Amtsperiode 2026 – 2028 neu konstituiert. Der Beirat vereint Expertise von Institutionen aus dem Bereich des deutschen Jugendmedienschutzes in Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Gütesiegel für Kommunikation auf Online-Plattformen
Ein Gütesiegel für zivile Kommunikation könnte eine Maßnahme sein, um gelingende öffentliche Kommunikation auf Online-Plattformen zu fördern und gleichzeitig die Freiheiten der Nutzenden zu respektieren. Jan Rau, Jan-Ole Harfst und Dr. Tobias Mast untersuchen in dem Artikel „Platform Badges for Civic Communication" verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für solche Siegel und bewerten ihre potenziellen Vorteile und Risiken.
Wie gehen junge Menschen mit dem TikTok-Algorithmus um?
Was wissen junge Menschen über die Funktionsweise des TikTok-Algorithmus? Wie interagieren sie mit ihm und welche Emotionen sind dabei im Spiel? Das hat eine Studie der Initiative #UseTheNews, durchgeführt von Leonie Alatassi am HBI, untersucht. Im BredowCast erläutert sie die unterschiedlichen algorithmischen Kompetenzen der jungen Menschen.
Globale Medien- und Internetkonzentration
Der Report bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung, wirtschaftliche Bedeutung und Marktkonzentration zentraler Akteure in den Bereichen Telekommunikation, Medien, Verlagswesen und Internet in Deutschland von 2019 bis 2023. Ein besonderer Fokus liegt auf der zunehmenden Dominanz digitaler Plattformen.
Leben wir alle in einer Filterblase?
Über Filterblasen und andere Internetmythen hat Medienrechtler Stephan Dreyer im Podcast „klicksafe fragt… der Medienpodcast (Folge 10)“ mit Host Martin Bregenzer gesprochen. Tatsächlich lassen sich etwa Filterblasen nur für einen sehr geringen Teil der Bevölkerung wissenschaftlich nachweisen.
Termine
Ist das (noch) Journalismus?
31. Januar 2026Anna von Garmissen stellt beim Journalismustag der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) die Ergebnisse der bislang größten Befragung unter "peripheren Medienakteur*innen" im deutschsprachigen Raum vor. In dem Vortrag „Influencer*innen, Content Creators, Gründer*innen: Ist das (noch) Journalismus?“ erläutert sie, wie sich diese Medienschaffenden vom journalistischen Kern unterscheiden.