Letzte Aktualisierung: 07.07.2025
Letzte Aktualisierung: 07.07.2025
Heft 1/2026 M&K ist als Themenheft „Die Datafizierung der Kommunikation – neue methodische Zugänge und Herausforderungen“ / „The Datafication of Communication – New Methodological Approaches and Challenges“ erschienen. Gastherausgeber*innen sind Julia Niemann-Lenz, Tim Schatto-Eckrodt, Emese Domahidi und Merja Mahrt.
In dem von Laura Sūna und Wolfgang Reißmann herausgegebenen Sammelband „Mediensozialisation in ,smarten‘ Umgebungen. Selbst- und Sozialwerdung im Kontext von Datafizierung und Automatisierung“ beleuchtet Claudia Lampert die sich verändernden Nutzungspraktiken sowie mögliche Implikationen für die Sozialisationsforschung und verweist auf die Notwendigkeit inter- bzw. transdisziplinärer Langzeitstudien.
In einer zweitägigen Werkstatt im Herbst 2025 haben Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen Szenarien und Strategien für zukunftsfähige öffentlich-rechtliche Dialogformate entwickelt. Konzipiert und geleitet wurde die Werkstatt von Zukunftsforscherin Rosa Berndt. Über das methodische Konzept dieser Zukunftswerkstatt und die kürzlich veröffentlichte Studie sprechen im BredowCast Rosa Berndt und Magdalena Stratmann (HBI).
Inwiefern verzerren Algorithmen den öffentlichen Diskurs, wenn sie vor allem konfliktreiche und negativ-emotionale Inhalte verstärken? Und kann diese Verzerrung als systemisches Risiko im Sinne des Digital Services Act (DSA) verstanden werden? Dieser englischsprachige Blogartikel knüpft an den kürzlich veröffentlichten Beitrag „Gütesiegel für zivile Kommunikation“ an und erläutert die Notwendigkeit der dort vorgeschlagenen Maßnahmen.
Längst werden KI-Anwendungen nicht mehr nur für Hausaufgaben genutzt, sondern auch als Ratgeberin und Gesprächspartner. Dieser Blogbeitrag wirft einen Blick auf die Erfahrungen von Jugendlichen mit KI und zeigt: In Schule und Elternhaus fehlt oft der Raum für eine gemeinsame Auseinandersetzung damit, welche Rolle KI in unserem Alltag spielen soll. Der Safer Internet Day bietet einen guten Anlass, darüber ins Gespräch zu kommen.
Die Nutzung generativer KI – insbesondere ChatGPT – ist inzwischen fest in der Online-Nutzung Jugendlicher verankert. Eine qualitative Studie von Kira Thiel, Claudia Lampert und Eleysa Memis nimmt die Perspektiven Jugendlicher auf generative KI in den Blick und zeigt, welche Bedeutung KI-Anwendungen im Alltag der Jugendlichen zukommt.
Für das Projekt “Dialogformate öffentlich-rechtlicher Medien” hat Magdalena Stratmann eine Literaturanalyse zur "Rolle von Public Service Media als Ermöglichern von Dialog in digitalisierten Gesellschaften" durchgeführt. Diese ist nun als Arbeitspapier zum Download erschienen.
US-Politiker werfen der EU vor, sie würde mit dem Digital Services Act (DSA) die Meinungsfreiheit gefährden. Medienrechtler Christian Ollig argumentiert, es verhalte sich umgekehrt: Der DSA schütze die Meinungsbeiträge der Nutzenden vor willkürlicher Zensur durch die Plattformbetreiber und gäbe ihnen auf europäischer Ebene eine rechtliche Grundlage, ihre Meinungsfreiheit gegenüber den großen Plattformbetreibern einzuklagen.
Claudia Lampert hat gemeinsam mit Eva Baumann und Bettina Fromm einen Beitrag im Handbuch "Gesundheitswissenschaften" veröffentlicht, der einen Überblick über das Themenfeld der Gesundheitskommunikation bietet. Das Handbuch ist bereits in der 8. Auflage erschienen.
Welche Ansprüche stellen Journalist*innen an ihr eigenes berufliches Handeln? Welche Erwartungen richtet die Bevölkerung an den Journalismus? Und welche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem konstruktiven Journalismus zu? Verena Albert diskutiert im BredowCast Ergebnisse aus der Forschung zur Journalismus- Publikumsbeziehung.
Wie steht es um den Journalismus in Deutschland? Anna von Garmissen erläutert in ihrem Artikel für das Medienportal epd Medien drei aktuelle Studien zur Situation von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Die Erkenntnisse, so Anna von Garmissen, machen nachdenklich und sollten uns zusammengenommen alle alarmieren.
Wie lassen sich Verzerrungen in der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie korrigieren, ohne die freie Meinungsäußerung einzuschränken? Dieser englischsprachige Blogbeitrag diskutiert, inwiefern neue Anreizstrukturen konstruktive Kommunikation auf digitalen Plattformen sichtbarer machen können und welche Rolle der Digital Services Act als Rahmen für solche Interventionen spielen kann.