Letzte Aktualisierung: 07.07.2025
Letzte Aktualisierung: 07.07.2025
Wie steht es um den Journalismus in Deutschland? Anna von Garmissen erläutert in ihrem Artikel für das Medienportal epd Medien drei aktuelle Studien zur Situation von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Die Erkenntnisse, so Anna von Garmissen, machen nachdenklich und sollten uns zusammengenommen alle alarmieren.
Wie lassen sich Verzerrungen in der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie korrigieren, ohne die freie Meinungsäußerung einzuschränken? Dieser englischsprachige Blogbeitrag diskutiert, inwiefern neue Anreizstrukturen konstruktive Kommunikation auf digitalen Plattformen sichtbarer machen können und welche Rolle der Digital Services Act als Rahmen für solche Interventionen spielen kann.
In ihrem Beitrag stellen Lisa Merten und Uwe Hasebrink kontextualisierte Repertoirekarten als Verfahren zur Erfassung von Medienrepertoires vor und diskutieren deren Möglichkeiten und Grenzen in der Mediennutzungsforschung. Ihr Beitrag ist Teil des Sammelbands „Medien-, Daten- und Vernetzungspraktiken erforschen. Methodische Konzepte und Forschungssoftware“.
Wie kann die deutsche Demokratie angesichts der kommunikativen Gefahren des digitalen Raums wehrhaft bleiben? Der Beitrag von Jan-Ole Harfst zeigt, dass kommunikativen Gefahren im Internet nicht allein auf nationaler Ebene begegnet werden kann, sondern eines supranationalen Demokratieschutzes bedarf, und ordnet die Bedeutung des Digital Services Act (DSA) in diesem Kontext ein.
Ein Gütesiegel für zivile Kommunikation könnte eine Maßnahme sein, um gelingende öffentliche Kommunikation auf Online-Plattformen zu fördern und gleichzeitig die Freiheiten der Nutzenden zu respektieren. Jan Rau, Jan-Ole Harfst und Dr. Tobias Mast untersuchen in dem Artikel „Platform Badges for Civic Communication" verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für solche Siegel und bewerten ihre potenziellen Vorteile und Risiken.
Was wissen junge Menschen über die Funktionsweise des TikTok-Algorithmus? Wie interagieren sie mit ihm und welche Emotionen sind dabei im Spiel? Das hat eine Studie der Initiative #UseTheNews, durchgeführt von Leonie Alatassi am HBI, untersucht. Im BredowCast erläutert sie die unterschiedlichen algorithmischen Kompetenzen der jungen Menschen.
Der Report bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung, wirtschaftliche Bedeutung und Marktkonzentration zentraler Akteure in den Bereichen Telekommunikation, Medien, Verlagswesen und Internet in Deutschland von 2019 bis 2023. Ein besonderer Fokus liegt auf der zunehmenden Dominanz digitaler Plattformen.
Heft 4/2025 M&K ist erschienen und über die neue Plattform Inlibra kostenlos herunterzuladenn, diesmal mit Artikeln zum Versuch der trimedialen Diversifizierung von BILD, zur Protestberichterstattung an den Grenzen der Demokratie, zur Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Liechtenstein und zum Vertrauen in politische Meinungsumfragen.
Das Social Media Observatory (SMO) hat für den zweiten Zusammenhaltsbericht des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) die Dynamiken des Klimadiskurses in den sozialen Medien untersucht. Dabei stellte es fest, dass klimaskeptische Positionen und Desinformation in Social Media-Debatten häufig vorkommen. Gleichzeitig zeigt sich, dass diese Positionen in der Gesamtgesellschaft deutlich weniger verbreitet sind.
Die Erhaltung der Fertilität stellt für Krebspatient*innen eine große Herausforderung dar. Eine qualitative Analyse von Social-Media-Beiträgen bietet Einblicke in die Erfahrungsberichte von Patient*innen und gibt Anhaltspunkte für eine bedarfsgerechte Fertilitätsberatung.
Kommunikative KI hat bereits in verschiedenen Formen Einzug in den medialen Alltag von Kindern und Jugendlichen gehalten. Der Beitrag, basierend auf Ergebnissen der ConKids-Langzeitstudie, zeigt allerdings auch, dass die KI-Anwendungen je nach Alter und Haltung der Eltern sehr unterschiedlich in die Medienrepertoires der Kinder und Jugendlichen aufgenommen wurden.
Wie verändert sich die Mediennutzung bei Heranwachsenden im Alter von 6 bis 15 Jahren und wie wirken sich ihre Mediengewohnheiten auf ihre sozialen Beziehungen aus? Im BredowCast erläutern Claudia Lampert, Rudolf Kammerl und Katrin Potzel die Ergebnisse des Langzeitprojekts „Connected Kids. Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung“.