Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Brauchen wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk noch?
Jan-Hinrik Schmidt ist im Wissenschaftspodcast von Rheinischer Post und Leibniz-Gemeinschaft „Tonspur Wissen“ zu Gast und spricht mit der Gastgeberin Ursula Weidenfeld über die Ergebnisse der kürzlich veröffentlichen Zusammenhaltsstudie von ARD, ZDF und Deutschlandradio.
Warum Dialogformate oft an ihrem eigenen Anspruch scheitern
Ende 2024 machte der Verein leetHub St. Pauli e.V. dicht – mangels Geld, mangels Sichtbarkeit, mangels struktureller Unterstützung. Ein weiterer Dialogort weniger in einer Zeit, in der alle von mehr Dialog reden. Dieser Beitrag fragt: Was läuft schief, wenn ausgerechnet jene Initiativen verschwinden, die das gesellschaftliche Gespräch am dringendsten braucht?
Herzlichen Glückwunsch, Azade Kakavand!
Wir freuen uns mit Azade Kakavand! Am 19. September hat sie ihre Dissertation zum Thema „Technology Affordances, Social Media Platforms and the Networked Far Right“ erfolgreich an der Universität Wien verteidigt. Die Arbeit wurde von Annie Waldherr und Nicola Righetti betreut. Prüfer*innen waren Eva Mayerhöffer und Thorsten Quandt.
Soziale Medien: Schädlich genug für ein Mindestalter?
Stephan Dreyer ist im Jura-Podcast der ARD-Rechtsredaktion „Die Justizreporter*innen“ zu Gast und diskutiert mit den Reporter*innen Egzona Hyseni und Philip Raillon zum Thema Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Er warnt vor unverhältnismäßigen Eingriffen und betont die Gefahr negativer Nebenwirkungen.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien
ARD, ZDF und Deutschlandradio haben – wissenschaftlich beraten von Jan-Hinrik Schmidt – in einer Studie untersucht, wie die Bevölkerung den gesellschaftlichen Zusammenhalt wahrnimmt und welche Rolle die Öffentlich-Rechtlichen dabei spielen. Ein Ergebnis: Mehr als die Hälfte sieht in ihnen einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt.
Der Beitrag öffentlich-rechtlicher Medien zum gesellschaftlichen Zusammenhalt
Wie steht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland - und inwiefern können öffentlich-rechtliche Medien zum Zusammenhalt beitragen? Eine repräsentative Studie von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat dies im Frühjahr untersucht. Jan-Hinrik Schmidt hat die Rundfunkanstalten wissenschaftlich beraten und ordnet die Befunde im Podcast ein.
Claudia Lampert in Expertenkommission berufen
Claudia Lampert wird als Teil der von der Bundesregierung berufenen Expertenkommission ab Herbst notwendige Schritte für einen effektiven Kinder- und Jugendmedienschutz prüfen. Die Kommission hat den Auftrag, eine Strategie zum „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ zu entwickeln und soll konkrete Handlungsempfehlungen für Bund, Länder und Zivilgesellschaft formulieren.
Glossarbeitrag zum Thema „Social Bots“
Für die gemeinschaftliche Online-Plattform "Der Diskursmonitor" zur Aufklärung und Dokumentation von strategischer Kommunikation hat Dr. Gregor Wiedemann einen Glossarbeitrag zum Thema "Social Bots" verfasst. Das Thema ist durch eine große, teils auch öffentlich ausgetragene Kontroverse in der Wissenschaft,geprägt.
Diversität, Intersektionalität und Geschlecht im Journalismus
Heft 3/2025 M&K erscheint als Themenheft „Diversität, Intersektionalität und Geschlecht im Journalismus“, herausgegeben von Margreth Lünenborg, Ana-Nzinga Weiß, Yener Bayramoğlu und Bernadette Uth. Die neun Artikel eröffnen ein breites Spektrum an Forschungsperspektiven und sind open access zugänglich.
Termine
Mediengeschichtliche Lunchtalks
21. Mai 2026Das internationale Forscher*innennetzwerk Entangled Media Histories (EMHIS), an dem das HBI als Partner beteiligt ist, hat für das Frühjahr ein Online-Seminarprogramm zu mediengeschichtlichen Themen zusammengestellt. Am 21. Mai geht es um das Zusammenspiel von Sirenen, Radio und staatlichen Informationsstrategien in Schweden zwischen 1930 und 1960.
Verantwortung von Medien in Zeiten von Demokratie und autoritärer Herrschaft
22. Mai 2026Hans-Ulrich Wagner spricht auf dem „Forum Demokratie und Erinnerungskultur“ über die Rolle der journalistischen Medien in der Erinnerungskultur. Im Zuge der Veranstaltung wird die Frage diskutiert, was Verantwortung der Medien und ihrer Nutzer*innen heute bedeutet, besonders für eine kritische Erinnerungskultur.
Context Collapse
Gesellschaftliche Vielfalt und politische Meinungsbildung
28. Mai 2026Wie gelingt politische Meinungsbildung in einer vielfältigen Gesellschaft? Dieser Frage widmet sich diese Ausgabe der Salonreihe Context Collapse, zu der der Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) zusammen mit den Bücherhallen Hamburg einlädt. Eine Diskussionsveranstaltung mit Expert*innen-Inputs von Jan Rau, HBI, und Hannah Göppert, Initiative Offene Gesellschaft.
#LeibnizMediaLecture
Neue politische Redeweisen und der Wandel politischer Repräsentation
16. Juni 2026Diese Leibniz Media Lecture wird ausgerichtet vom Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Dr. Julian Müller, Universität Hamburg, geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie sich politische Repräsentation verändert, wenn Repräsentierte zunehmend die Möglichkeit haben, sich selbst zu präsentieren.
HH-Mediensymposium
Wo Suche und KI aufeinandertreffen – und Medien verstummen könnten
25. Juni 2026Welche Auswirkungen haben das Aufeinandertreffen von traditioneller Internetsuche und generativer künstlicher Intelligenz auf das Informations-Ökosystem? Diese Frage steht im Zentrum des 16. Hamburger Mediensymposiums, veranstaltet vom HBI sowie der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg.