Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Kommunikation in Krisen
Auf der Basis von systematischen Literaturrecherchen und Gesprächen mit ausgewählten Expert*innen aus verschiedenen Akteursbereichen zeigt dieses Arbeitspapier kommunikative Prozesse in der COVID-19-Krise auf.
Bewertung der Internetentwicklung in Deutschland
Die Lage des Internets in Deutschland ist insgesamt als gut zu bewerten. Dies ist ein Ergebnis der Studie zur Internetentwicklung, die ein Team um Prof. Dr. Wolfgang Schulz und Prof. Dr. Matthias C. Kettemann im Auftrag der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt hat. Das Team prüfte anhand der UNESCO Internet-Universalitäts-Indikatoren die aktuelle Lage des Internets in Deutschland hinsichtlich Menschenrechte, Offenheit, Zugänglichkeit und Multiakteursbeteiligung.
Kommunikation in Krisen
Wie ändert sich das Informationsverhalten in krisenhaften Situationen wie der Covid-19-Pandemie? Welche Rolle spielen Akteure aus Wissenschaft, Politik und Medien und wie wird der Verunsicherung begegnet? Antworten hierauf lieferte ein Projekt, das vorliegende Studien sichtete und Expert*innen interviewte.
Sicherheit für Kinder in der digitalen Welt (SIKID)
Dieses Projekt erforscht den Rechtsrahmen für Online-Interaktionsrisiken von Kindern und Jugendlichen und entwickelt Möglichkeiten zur optimalen Verzahnung von Akteuren und Maßnahmen.
Anspruch und Wirklichkeit der Plattformregulierung
In der Zeitschrift für Rechtspolitik stellen PD Matthias C. Kettemann, Prof. Dr. Wolfgang Schulz und Martin Fertmann die Frage, ob die von der Europäischen Kommission geplanten digitalen Rechtsakte ihren Ansprüchen gerecht werden können. Der Artikel ist in der beck-online-Datenbank für angemeldete Mitglieder abrufbar.
Mediennutzung und Schule während des ersten Covid-19-Lockdowns
Dieser Bericht von Claudia Lampert und Kira Thiel gibt einen Überblick, wie Familien in Deutschland die Phase des Lockdowns – insbesondere die Umstellung von Präsenz- auf Fernlehre – erlebt haben und inwiefern dies ihre Mediennutzung verändert hat.
Demokratie im Zeitalter der Post-Intermediation
In ihrem Konferenzpapier der Weizenbaum Konferenz 2021 schreiben Martin Fertmann und Matthias C. Kettemann über Intermediäre und Meinungsfreiheit. Das Konferenzpapier wurde als Open Access Publikation veröffentlicht.
Aufmerksamkeitssteuerung durch Social Media-Plattformen als Autonomieeingriff?
In ihrem Kapitel rücken Stephan Dreyer und Amélie Heldt Privatheit und das Allgemeine Persönlichkeitsrecht in Bezug auf algorithmische Selektionsverfahren in den Fokus. Sie zeigen auf, wo es Lücken gibt und wie sich diese schließen lassen könnten. Der Sammelband ist in der Nomos eLibrary als Open Access Publikation erschienen.
10 Thesen zu Zukunftsthemen der Technikwissenschaften
Matthias C. Kettemann, Martin Fertmann, Vincent Hofmann und Mesut Bayraktar haben zusammen mit Sissy-Ve Basmer-Birkenfeld, Regina Schönherr und Anna Engelhardt "10 Thesen zu Zukunftsthemen der Technikwissenschaften für eine nachhaltige Technologieentwicklung mit dem Menschen im Mittelpunkt" verfasst. Der Beitrag ist Open Access verfügbar.
Termine
Jahrestagung der International Association for Media and Communication Research (IAMCR)
1. Juli 2026Auf der Jahrestagung der International Association for Media and Communication Research (IAMCR) in Galway beteiligen sich Jan Rau, Jan-Ole Harfst und Tobias Mast mit einem Vortrag zum Thema "Platform Badges for Civic Communication: An Interdisciplinary Discussion of a Risk Mitigation Measure Pursuant to Art. 35 DSA".
Wechselwirkungen zwischen Rundfunk und Presse in der Nachkriegszeit
1. Juli 2026Bei der Radio and Newspapers Conference in Lausanne spricht Hans-Ulrich Wagner über die Beziehungen zwischen Rundfunk und Presse in der Nachkriegszeit. In seinem Vortrag zeigt er, wie öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und Verlagshäuser in Westdeutschland ihre publizistischen Strategien wechselseitig beeinflussten und neue mediale Schnittstellen ausloteten.