Die diesjährige Tagung der Fachgruppe „Kommunikation & Politik“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) findet in Hamburg zum Thema „Demokratische Resilienz als Aufgabe für die politische Kommunikation in einer instabilen Welt“ statt. Ziel der Jahrestagung ist es, den Blick darauf zu lenken, wie politische Kommunikation und politische Kommunikationsforschung zur Stärkung der liberalen Demokratie beitragen kann. Folgende Fragen werden diskutiert:
- Wo finden wir politische Kommunikation, die tatsächlich demokratische Partizipation und Verständigung fördert?
- Was zeichnet politische Kommunikation aus, die gesellschaftlicher Polarisierung entgegenwirkt?
- Wie wirken sich unterschiedliche Formen der Regulierung z.B. die von digitalen Plattformen auf die demokratische Resilienz aus?
- Und schließlich: Inwieweit können, wollen oder sollten Forschende zur Stärkung der liberalen Demokratie beitragen?
Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw, Prof. Dr. Judith Möller, Prof. Dr. Cornelius Puschmann und Dr. Lisa Merten.
Zum vollständigen Tagungsprogramm
Vorträge mit Beteiligung von Forschenden aus dem HBI
Session 1:German Political Communication Research on Democratic Resilience
5.2.2026: 10:45-12:15 Uhr
Criminals or Heroes? How Media Portrayals of Climate Movements Shape Affective Polarization
Clara Schultz, Lisa Merten, Edda Humprecht, Cornelius Puschmann, Felix Böhning
From Reflection to Delegation: Political Autonomy in the Era of GenAI
Michael V. Reiss
Session 4: Nachrichtenrepertoires und Medieneffekte
5.2.2026: 15:15-16:45 Uhr
Politik auf TikTok? Informationspraktiken junger Menschen im Kontext der Bundestagswahl 2025
Leonie Alatassi, Judith Möller, Philipp Kessling
Session 6: Medieninhalte und demokratische Resilienz
6.2.2026: 11:00-12:30 Uhr
Zwischen Medienkritik und Meinungsvielfalt: Der Diskurs über deutsche Waffenlieferungen in die Ukraine
Laura Liebig, Gregor Wiedemann, Katharina Kleinen-von Königslöw