Digitale Lebenswelten von Kindern in Zeiten von Covid-19

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf Familien, Kinder und deren digitale Mediennutzung? Das HBI beteiligt sich mit einer deutschen Teilerhebung an einer europäischen Vergleichsstudie des Joint Research Centre der Europäischen Kommission (JRC). Der Originaltitel des Projekts lautet „Kids Digital Lives in Covid-19 Times“ (KiDiCoTi) .

Um die Auswirkungen der Covid-19 Krise ab Frühjahr 2020 auf den Umgang mit digitalen Technologien in Familien zu untersuchen, führt das Joint Research Centre der Europäischen Kommission eine internationale vergleichende Studie durch. Das Augenmerk der Studie richtet sich auf digitale Praktiken sowie die Sicherheit und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren. Die Ausbreitung des Covid-19 Virus brachte einschneidende Maßnahmen (Ausgangsbeschränkungen, Quarantänebestimmungen etc.) in allen europäischen Ländern mit sich. Schule, Lernen, Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte erfolgten während des Lockdowns verstärkt über digitale Medien. Kinder und Jugendliche beschäftigten sich deutlich mehr als zuvor mit digitalen Medien und Medieninhalten.

In über zehn Ländern werden im Sommer 2020 Online-Befragungen durchgeführt. In einigen Ländern werden diese durch qualitative Leitfadeninterviews mit Familien ergänzt.

Projektdetails

Überblick

Laufzeit Beginn: 2020; Laufzeit Ende: 2020

Forschungsprogramm: FP 3 Wissen für die Mediengesellschaft

Drittmittelgeber

Unicef Innocenti

Kompetenzbereich:

Kompetenzbereich Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen

Ansprechpartner

Claudia Lampert

Dr. Claudia Lampert

Senior Researcher Mediensozialisation & Gesundheitskommunikation

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Warburgstraße 30b
20354 Hamburg

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