Integrationsaufgabe und Integrationsfunktion von Public Service Medien

Sind öffentlich-rechtliche Medien rechtlich verpflichtet, gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen? Und wie werden entsprechende Leistungen dieser Medien wahrgenommen?

Öffentlich-rechtlichen Medienangeboten bzw. Public Service-Medien kommt in der deutschen Medienordnung wie auch in den Medienrepertoires der Bevölkerung eine wesentliche Stellung zu. In den vergangenen Jahren hat sich die Debatte um ihren Auf­trag und Leistungsumfang allerdings verschärft, insbesondere in Hinblick auf den Stellenwert in digitalen Medien.

Ziel des interdisziplinär angelegten Projektes im Rahmen des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) war es, die rechts- bzw. regulierungswissenschaftliche mit einer kommunikations­wis­senschaftlichen Perspektive zu kombinieren und auf dieser Grundlage folgende Leit­fragen zu beantworten:

  1. Wie kann ein für Public Service-Medien aus (Verfassungs-)Recht ableitbarer Auftrag zur Herstellung gesellschaftlichen Zusammen­halts aussehen?
  2. Und wie nehmen gesellschaftliche Teilgruppen die Leistungen öffentlich-rechtlicher Medien in dieser Hinsicht wahr?

Zur Projektbeschreibung auf der Website des FGZ

Logo "Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung"

Foto von Todd Gardner auf Unsplash

Projektdetails

Überblick

Laufzeit Beginn: 2020; Laufzeit Ende: 2024

Forschungsprogramm: FP 3 Wissen für die Mediengesellschaft

Kooperationspartner

  • Forschungsinstitutionen im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Ansprechpartner

Portrait von Jan-Hinrik Schmidt, Mann mit Brille in hellblauem Hemd steht lächelnd vor weißem Gebäude.

PD Dr. Jan-Hinrik Schmidt

Senior Researcher digitale Medien und politische Kommunikation

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Warburgstraße 30b
20354 Hamburg

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