Kinder- und Jugendschutz in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ (KJug) beleuchtet, wie Kinder- und Jugendschutz in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt wirksam und angemessen gestaltet werden kann.

Das Heft steht hier zum Download bereit (€).

Kira Thiel beleuchtet in ihrem Beitrag, wie Jugendliche mit problematischen Online-Erfahrungen umgehen und inwieweit verschiedene Bewältigungsstrategien im Umgang mit onlinebezogenen Kontakt- und Inhaltsrisiken angewandt werden. Zudem wird die Rolle von externer Unterstützung untersucht.

Thiel, Kira: Wie Jugendliche mit belastenden Online-Erfahrungen umgehen. In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) 3/2026, S. 113-116.

Dr. Claudia Lampert zeigt in ihrem Beitrag, wie Kinder und Jugendliche in Europa Social Media und mögliche Verbote wahrnehmen. So zeigen aktuelle Ergebnisse des Forschungsverbunds EU Kids Online, dass ein Verbot aus Sicht von 9- bis 16-Jährigen wichtige Funktionen und Teilhabemöglichkeiten einschränken würde, ohne zwangsläufig das Sicherheitsgefühl zu erhöhen (Staksrud et al., 2026). Die Autor*innen der Studie plädieren daher für einen ausgewogenen Regulierungsansatz, der altersgerechte Schutzmaßnahmen, sichere Plattformgestaltung, Medienkompetenzförderung und die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen miteinander verbindet.

Lampert, Claudia: Social-Media und mögliche Verbote aus Sicht von Kindern und Jugendlichen in Europa. In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) 3/2026, S. 95-97.

 

Überblick

Erscheinungsdatum

Art der Publikation

  • Sonstiges

Projektbezug:

EU Kids Online

Programmbereich:

PB 1 Gesellschaftliche Funktionen von Kommunikation und Medien

Forschungsgruppe:

Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen

Beteiligte Personen:

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